Aller Anfang ist schwer

17 globale Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von der UNO im Jahr 2015 definiert und sollen weltweit einen tiefgreifenden Wandel auslösen. Das hat auch die Schüler der 4b der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) in Oberwart intensiv beschäftigt.
Ute Reicher und Lena Feichtinger haben sich dabei vor allem mit dem Thema Müll auseinandergesetzt.
Foto: Rawpixel.com | shutterstock

Es ist essenziell, für die weitere Existenz unserer Erde, schon im Kleinkindalter mit dem Thema Nachhaltigkeit und Mülltrennung/-vermeidung vertraut zu werden.

Wir haben uns mit Themen wie Klimawandel, Solidarität, Nachhaltigkeit und Müll intensiv in der Schule auseinandergesetzt. Das ist die Grundlage dafür, dass wir dieses Basiswissen an die nächsten Generationen weitergeben können. Durch diese dazugewonnenen Erfahrungen wurde uns wieder vor Augen geführt, wie verschwenderisch wir eigentlich mit unseren Ressourcen umgehen und dass dieser Lebensstil enorme Auswirkungen auf den Rest der Welt hat. Beispielsweise benutzen wir Produkte aus Palmöl, Regenwald muss gerodet werden (Palmölplantagen), was dann Auswirkungen auf die ganze Welt hat.

Wir Menschen in Europa spüren das zwar erst später, wenn die „Lunge der Erde“ nicht mehr existiert, jedoch hat es schon jetzt eine direkte Auswirkung auf Mensch und Tier vor Ort. Dieses unüberlegte und eigensinnige Handeln hat also für uns noch relativ geringe Konsequenzen, für die nachfolgenden Generationen aber gravierende.

All dies soll auch schon den Jüngsten vermittelt werden. Ein großer Schritt in die richtige Richtung ist hier schon mit den Kindern verschiedenste Projekte in diesen Bereichen zu erarbeiten. Beispielsweise das Jahresthema Müll im Kindergarten oder Besuche bei der Müllabfuhr wären nur einige wenige Möglichkeiten, um die Kinder in diese Themen einzuführen. Veränderungen beginnen schon bei den Kleinsten, das heißt, dass die Kinder sich durch diese Methoden nichts Neues mehr aneignen müssen, sondern es für sie in späteren Jahren zur täglichen Routine gehört. Nur gemeinsam können wir etwas verändern!

Ute Reicher und Lena Feichtinger



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