App soll zu Buschenschenken führen

Vor Kurzem wurde in der Sitzung des Burgenländischen Landtages die Novelle zum Burgenländischen Buschenschankgesetz beschlossen. Das aus dem Jahr 1979 stammende Gesetz hat längst nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprochen und war für viele Buschenschenken, vor allem für die im Nebenerwerb tätigen, ein Hauptgrund, nicht mehr regelmäßig oder gar nicht mehr aufzusperren.
Peter SITAR / 25. Jänner 2019
LandesmedienService

Richard Senninger, Verena Dunst, Gerhard Pongracz, RMB, Bgm. Johann Weber

 

Das neue Gesetz bringt, unter anderem, weniger Bürokratie, längere Aussteckzeiten und die Gleichstellung von Nebenwerwerbs- mit Haupterwerbslandwirten. „Mein Ziel ist es, die bäuerlichen Betriebe, eine auf Bio ausgerichtete Landwirtschaft und einen Tourismus auf regionaler Basis zu stärken. Mit einer neuen App setzen wir den nächsten Schritt in die richtige Richtung. Durch die digitale Kommunikationsschiene R.I.C. wollen wir unsere regionalen Ressourcen, wie die Buschenschenken oder Kellerstöcklvermieter, mehr publik machen, die Region den Gästen und Bewohnern auf moderne und stets aktuelle Art näherbringen, ihnen eine raschere Orientierung ermöglichen, aber dadurch natürlich auch die Verweildauer ausdehnen bzw. die Wertschöpfung erhöhen“, betonte Agrar-Landesrätin Verena Dunst in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gerhard Pongracz, Regionalmanagement Burgenland, Richard Senninger, Obmann Tourismusregion Stegersbach, und Bürgermeister Johann Weber, Obmann Naturpark Weinidylle.

Das System R.I.C. (Digitaler Regions-Info-Channel) bietet die optimalen Tools für Gäste – egal ob vor, während oder nach dem Aufenthalt – und versorgt sie mit qualitativ hochwertigen und relevanten Informationen. Wirklich wichtig und relevant werden aktuelle Daten aus der Region für den Gast vor allem während der Zeit seines Aufenthaltes in der Region. Der R.I.C. wird nach einem Konzept der Golf- & Thermenregion Stegersbach unter Einbeziehung von Burgenland Tourismus umgesetzt. Die aufwendigen Programmierkosten konnten durch die Unterstützung des Landes Burgenland aus dem Additionalitätenprogamm bewältigt werden. Interessierten Partnern wird die Basisprogrammierung kostenfrei weitergegeben, einzig die Gestaltung für die optimierten Lösungen, für ein individuelles „Look & Feel“, ist selbst zu finanzieren. Nach einer Testphase ist der „Live-Start“ für April 2019 vorgesehen.

http://www.burgenland.at


Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen: