Aufzeigen gegen Gewalt

Zum Auftakt der jährlichen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ im Burgenland hissten Vertreterinnen der Gewaltschutzeinrichtungen, des Frauen- und Sozialhauses, der Frauenberatungsstellen und des Gewaltschutzzentrums gemeinsam mit Frauenlandesrätin Astrid Eisenkopf die Fahne "Frei Leben ohne Gewalt" vor dem Eisenstädter Landhaus und entzündeten anschließend Kerzen für die 36 im Vorjahr in Österreich durch Gewalt ums Leben gekommenen Frauen auf den Stufen des Landhauses.
Peter SITAR / LMS / 27.11.2018
Foto: LandesmedienService

Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen

 

„Mit dem Fahnenhissen senden wir ein wichtiges Signal, um Aufmerksamkeit für dieses sensible Thema zu schaffen. Gewalt, die hinter verschlossenen Türen ausgeübt wird, ist oft auf den ersten Blick nicht sichtbar. Es dauert meist zu lange, bis Frauen sich öffnen, sich äußern und damit den Schritt heraus aus der Gewaltspirale finden“, so Eisenkopf.
„16 Tage gegen Gewalt“ ist eine internationale Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Während dieser Zeit wird weltweit von zahlreichen Institutionen und Organisationen mit Veranstaltungen, Berichterstattungen und Projekten das Thema Gewalt gegen Frauen öffentlich gemacht und zur Auseinandersetzung damit aufgerufen. Die „16 Tage gegen Gewalt“ starten jedes Jahr am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Österreich nimmt seit 1992 (koordiniert vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser) an der Kampagne teil, die erstmals im Jahr 1991 stattgefunden hat.


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