Bei strahlendem Wetter feierte Hartberg die Bergmesse

In Hartberg wurde am Sontag, den 1. September, wie jedes Jahr die Bergmesse zelebriert. Nach Sternwanderungen aus vielen Ortschaften der Umgebung fanden sich zahlreiche Besucher beim Wahrzeichen der Stadt, der Ringwarte, ein.
Olga Seus / 3. September 2019
Foto: Olga Seus

Dechant Josef Reisenhofer feierte mit zahlreichen Gläubigen die traditionelle Bergmesse in Hartberg

Trotz oder auch vielleicht wegen des besonders warmen Wetters blieben viele Sonnenplätze frei, der Schatten war jedoch heiß begehrt. Einen besonderen Schwerpunkt nahm dabei der Umweltaspekt ein. So predigte Dechant Dr. Josef Reisenhofer, dass wir neben vielen „ver“-Wörtern, die unser heutiges Leben leider prägen „der Wald ver-brennt, die Luft wird in den großen Städten ver-pestet, Lebensgrundlagen ver-nichtet“, bevor wir alle „ver-gehen“, doch unsere Ver-Antwortung ver-eint wahrnehmen sollten. Dazu gemahnte er auch an den Energiewettstreit, der zwischen der Pfarre und der Stadt Hartberg für das Jahr 2019 läuft: Sieger soll sein, wer im Vergleich zum Vorjahr bis Jahresende mehr Energie eingespart hat.

Auch Hartbergs Bürgermeister Marcus Martschitsch lobte das freundschaftliche Miteinander und betonte, wie es auch ausgehe, am Jahresende gebe es sicherlich zwei Sieger und das gemeinsame Ziel, Energie nicht zu verschwenden, stehe im Vordergrund vor dem Wettstreit. Reisenhofer nannte als Schlagwort für die bevorstehende kalte Jahreszeit, die für die Kirche hohe Heizungskosten bringen kann, das Motto „Nächstenliebe statt Fernwärme“. Untermalt wurde die Predigt heuer zum ersten Mal von den Musikern der Clariarte. Zum Anschluss luden zahlreiche Jausenstationen zum Verweilen.

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