Christophorus 16 bewegt die Massen

Die fliegende Intensivstation, der in Oberwart stationierte ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 16, ist fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Als das Team des Christophorus 16 am Samstag, 23. Juni, zum jährlichen Stützpunktfest rief, kamen Hunderte Menschen, vor allem viele Eltern mit ihren Kindern.
Peter Sitar
Foto: Peter Sitar

Vor allem die Kinder hatten mit dem Luft-Helicopter ihre große Freude

 

Seit 2005 ist der Rettungshubschrauber Christophorus 16 in Oberwart stationiert. Was auch ein Verdienst von Alt-Landesrat Peter Rezar war, der sich entscheidend für das Projekt einsetzte. 2017 wurde der 10.000te Einsatz absolviert, heuer im Juli wird der EC-135 Helikopter mit seinem Team zum 11.000. Mal zur Lebensrettung aufsteigen. Einmal im Jahr lädt die Crew zum Stützpunktfest. Heuer war es am 23. Juni soweit. Hunderte Menschen kamen zum Stützpunkt in der Nähe des Heizwerkes, um sich die fliegende Intensivstation aus der Nähe anzusehen. Vor allem viele Kinder, die mit den Eltern oder Großeltern unterwegs waren.

Die Besatzung des Notarzthubschraubers besteht aus dem Piloten, Notarzt und Flugretter. Der Einsatzradius des Christophorus 16 umfasst rund 60 Flug-Kilometer, reicht also vom Süd- und Mittelburgenland bis in den Raum Aspang im Norden und in die Oststeiermark, bis Feldbach. Fast schon seit Beginn dabei sind Chefpilot Fritz Wallner und Flugretter Hans Peter Polzer. „Rund 50 Prozent der Einsätze sind internistische Notfälle, gefolgt von neurologischen Fällen, danach folgen Verkehrs- und Arbeitsunfälle“, berichten die beiden erfahrenen Retter.

„Für die Menschen in unserer Region ist der Christophorus 16 von entscheidender Bedeutung“, sagt Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner beim Stützpunktfest. Daher werde die Gemeinde alles daran setzen, dass der Stützpunkt erhalten bleibt. Womit der Bürgermeister wohl auch den zahlreichen Besuchern aus dem Herzen sprach.

 

www.christophorus16.at


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Hunderte kamen zum Stützpunktfest des C 16

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