Einsatzrekord für Christophorus 16

Seit 2005 ist der Rettungshubschrauber Christophorus 16 in Oberwart stationiert. 2018 wurden mit 1.096 Einsätzen so viele wie noch nie geflogen. Die fliegende Intensivstation ist aus der Rettungskette längst nicht mehr wegzudenken.
Peter SITAR / 4. Jänner 2019
Foto: Peter Sitar

Von Oberwart aus versorgt der C 16 das Südburgenland, die Oststeiermark und auch Teile von Niederösterreich

 

45,5 Prozent der Einsätze sind internistische und 11,9 Prozent neurologische Notfälle. 6,2 Prozent sind Haushaltsunfälle, 7,6 Prozent Verkehrsunfälle, 4,7 Prozent Arbeitsunfälle und 5 Prozent Sport- und Freizeitunfälle. Ca. 63 Prozent der Notfallorte lagen im Burgenland, 32 Prozent in der Steiermark und 5 Prozent in NÖ. Bei 77 Prozent handelte es sich um sogenannte Primäreinsätze, 14 Prozent waren Sekundäreinsätze, also Transporte von einem Krankenhaus in ein anderes und nur 9 Prozent waren Fehleinsätze, das sind Einsätze bei denen es keine Notfälle zu versorgen gab.

Christophorus 16 ist seit Beginn 11.507 Einsätze geflogen. Die 16 Notärzte unter der ärztlichen Leitung von Dr. Wilhelm Urschl kommen aus diversen Krankenhäusern, die 12 Notfallsanitäter unter dem leitenden Flugrettungssanitäter Hans-Peter Polzer sind berufliche oder freiwillige Mitarbeiter des Österr. Roten Kreuzes. Die Piloten um Stützpunktleiter Cpt. Fritz Wallner werden vom ÖAMTC Flugrettungsverein zur Verfügung gestellt. Mit der Stationierung des Notarzthubschraubers in Oberwart wurde die bereits gute notfallmedizinische Versorgung weiter optimiert.

Die tägliche Einsatzbereitschaft beginnt um 7.00 Uhr und endet bei Einbruch der Dunkelheit. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die vier südlichen Bezirke des Burgenlandes, der Oststeiermark bis zu den Fischbacher Alpen und dem Südöstlichen Teil Niederösterreichs mit Wechsel- und Semmeringgebiet.

http://www.christophorus16.at

 


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