KLANGherbst in Schlaining

Nach einem fulminanten KLANGfrühling veranstaltet der Verein Zukunft Schlaining nun einen ganz besonderen KLANGherbst. Die jüdische Geschichte steht bei dem hochkarätigen Programm ganz besonders im Fokus.
Nicole Mühl
Foto prima!

Der Verein Zukunft Schlaining hat mit anderen Organisationen ein hochkarätiges Herbstprogramm erstellt.

 

Genau genommen beginnt der Veranstaltungsreigen des KLANGherbstes bereits mit der Sommerakademie auf der Burg Schlaining. Am 8. Juli kommt Bundespräsident Alexander Van der Bellen auf die Burg und wird die 35. Sommerakademie eröffnen.

Generell steht das gesamte Herbstprogramm im Fokus der Geschichte der Juden und das Thema wird auch von anderen Organisationen aufgegriffen, die in Stadtschlaining tätig sind. Einer der Programmpunkte ist der Schwarzweiß-Stummfilm „Die Stadt ohne Juden“ aus dem Jahr 1924 im Gedenken an die Novemberpogrome von 1938, der am 9. November präsentiert wird.

Am Dienstag davor, also am 6. November, findet um 18.30 Uhr ein Schweigemarsch vom Jüdischen Friedhof zum Innenhof der Synagoge in Schlaining statt.

Auch musikalisch steht die jüdische Geschichte im Zentrum. Neben Streichermusik des jüdischen Komponisten Karl Goldmark bietet der KLANGherbst auch ein Konzert mit dem jungen österreichischen Ensemble „Moritz Weiß Klezmer Trio“. Zeitgenössisches gibt es vom Oberwarter Komponisten Helmut Hödl und dem jungen Klarinettenquartett „QuartArt“.

www.friedensburg.at

www.concentrum.wordpress.com

www.stadtschlaining.at

 


Kommentare

KLANGherbst 2018 in Stadtschlaining

Einen Kommentar hinterlassen: