Land vergibt Tierschutzpreis 2018

Der Tierschutzverein „Schnauzen WG“ in Weiden bei Rechnitz in der Kategorie „Tierschutzorganisation“ und Katharina Michels aus Oggau in der Kategorie „Einzelperson“ sind die Preisträger des Burgenländischen Tierschutzpreises 2018. „Mit diesem Preis sollen Privatpersonen und Vereine vor den Vorhang geholt werden, die sich besonders um den Tierschutz verdient machen", so Landesrätin Verena Dunst bei der Preisvergabe in Eisenstadt.
Peter SITAR / 28. Dezember 2018
Foto: LandesmedienService

V.l.: Katharina Michels aus Oggau, LRin Verena Dunst, Sabine Egger für den Tierschutzverein „Schnauzen WG“ aus Weiden bei Rechnitz

 

Den Tierschutz in den Blickpunkt zu rücken und bisher nicht für den Tierschutz interessierte Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren sind die Ziele des Burgenländischen Tierschutzpreises. „Wir wollen damit Menschen für den Tierschutz sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren fördern. Es geht in erster Linie darum, Tierleid zu verhindern und darauf hinzuweisen, dass ein Tier kein Spielzeug ist. Wird einem Tier ein gutes Zuhause geboten, übt es auch einen positiven Einfluss auf den Menschen aus“, so Dunst. Der mit jeweils 1.000 Euro für jede Kategorie dotierte Tierschutzpreis für Heimtiere wurde heuer zum dritten Mal vergeben.

Preisträgerin in der Kategorie Privatperson ist Katharina Michels aus Oggau. Seit 13 Jahren kümmert sie sich um Streunerkatzen, auch um angefahrene, krank zurückgelassene oder aufgefundene Katzen, füttert, bringt sie zum Tierarzt zur Kastration und medizinischen Versorgung.

Der Preis in der Kategorie „Tierschutzorganisation“ geht an den Tierschutzverein „Schnauzen WG“ aus Weiden bei Rechnitz. Das kleine Vereinsteam rund um Sabine Egger, seit Jahren aktive Tierschützerin, arbeitet ehrenamtlich. 2017 baute der Verein aus Eigenmitteln ein beheiztes Hundehaus nach neuesten Standards. Die Mitarbeiter setzen auf Qualität anstatt auf Quantität und nehmen sich daher auch ausreichend Zeit für das Einzeltier.


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