„Omadienst“ für das Burgenland

Der „Omadienst“ des Katholischen Familienverbandes Burgenland soll künftig Familien und Alleinerzieherinnen die Möglichkeit bieten, Kinder an Randzeiten, Wochenenden oder bei Notfällen zuhause in ihrer gewohnten Umgebung durch Leihomas betreuen zu lassen. In anderen Bundesländern bereits seit Langem erfolgreich etabliert, soll das Angebot nun auch im Burgenland starten. Familienlandesrätin Verena Dunst und der Katholische Familienverband Burgenland stellten nun die Initiative vor. Das Land unterstützt den Omadienst finanziell.
Peter SITAR / 8. November 2018
Foto: LandesmedienService

Verena Dunst: „Leihomas sollen bei Bedarf Kinder zuhause betreuen“

 

Mehr als 10.000 Alleinerzieher/innen gibt es im Burgenland, Tendenz steigend. Trotz des breiten Netzwerkes an Betreuungsangeboten mangelt es nach wie vor an geeigneten Kinderbetreuer/innen für Wochenenden und Randzeiten. Es bestünden indes regionale Unterschiede – im Norden sei die Erwerbsquote und damit auch der Bedarf höher. Deshalb greife man gerne auf das Angebot des Katholischen Familienverbandes zurück, der „Omadienste“ bereits österreichweit anbietet, so Landesrätin Verena Dunst.

Gesucht werden Omas, die sich gerne mit Kindern beschäftigen und flexibel sind. Sie werden vom Katholischen Familienverband an Familien oder Alleinerziehende mit Betreuungsbedarf für Kinder vermittelt. Voraussetzung seien Freude und Erfahrung im Umgang mit Kindern und die Möglichkeit der flexiblen Zeiteinteilung, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, aber auch psychische Ausgeglichenheit und körperliche Fitness. Interessentinnen – es können auch jüngere Frauen sein – sind aufgerufen, sich beim Katholischen Familienverband zu melden. Sie nehmen an einem Seminartag mit anderen Leihomas teil und erhalten eine Ausbildung, die unter anderem einen Erste Hilfe-Kurs, aber auch die Vermittlung von vertraglichem und Wissen über Rechte und Pflichten umfasst.

http://www.familie.at/site/burgenland/home/article/4378.html


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