Schneller von Oberwart nach Hartberg

Eine der am stärksten befahrenen Straßenverbindungen zwischen Oberwart und Hartberg ist die B 50 bis zum Autobahnzubringer A2. Am 27. Juli wurde nun an der B 50 eine zusätzliche 3. Fahrspur bei Oberwart eröffnet. Sie soll vor allem den Verkehr flüssiger gestalten und die Fahrzeiten zwischen den Metropolen Hartberg und Oberwart verkürzen. Insgesamt gibt das Land Burgenland heuer für den Straßenbau 23,4 Millionen Euro aus. Das gab der zuständige Landesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ) bekannt.
Peter SITAR / 31. Juli 2018
Foto: Peter Sitar

Seit dem 27. Juli steht auf der B 50 bei Oberwart eine 3. Spur zur Verfügung

 

Vor allem zu den Verkehrsspitzen am Morgen und Abend staute es sich immer wieder auf der B 50 im Bereich zwischen Oberwart und Kemeten bzw. dem Autobahnzubringer zur A2. Mit dem Bau einer zusätzlichen Kriechspur bei Oberwart sollen die Fahrzeiten verkürzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bau eines Kreisverkehrs an der B63 mit Abzweiger nach Großpetersdorf. Hier war es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen gekommen. Die B63 – Steinamangerer Straße, die L272 – Großpetersdorfer Straße, eine Zufahrt zur vor Ort befindlichen Tankstelle sowie die Zufahrt zu einem Begleitweg werden an den Kreisverkehr angebunden.

Neues – bis auf Widerruf – gibt es auch von der unendlichen Geschichte der S7, der Fürstenfelder Schnellstraße. Der Bau der Schnellstraße S7 zwischen dem Burgenland und der Steiermark mit der Anbindung an die A2 beginnt diesen Sommer. Im Zuge dessen entsteht auch der erste Tunnel im Burgenland mit einer Länge von rund drei Kilometern. Der Bau der S7 soll mit 2023 fertiggestellt werden. Zugleich wird die starkbefahrene Stegersbacher Straße saniert und die Burgauberger Straße P471 ausgebaut. Es werden Gehwege und eine Straßenbeleuchtung zur Gänze neu errichtet.


Kommentare

Nadelöhr B 50

Einen Kommentar hinterlassen: