15 Jahre Onkologie- und Palliativstation im Krankenhaus Oberwart

Im Jahr 2003 wurde diese unersetzbare Einrichtung im Krankenhaus Oberwart eröffnet.
KRAGES/Nicole MÜHL / 8. Dezember 2018
Foto © KRAGES/Carmen Neumann

v.l.n.r. Prim. Dr. Gerfried Gratze, Ilse Schuster aus Wörterberg, Pflegedirektor Andreas Schmidt, Rosi Pieber, ÖA Dr. Wolfgang Stangl, Elisabeth Stangl, Stationsleiterin Christine Magyar

 

Die Onkologie- und Palliativstation in Oberwart feiert heuer das 15-jährige Bestehen. OA Dr. Wolfgang Stangl sagt: „15 Jahre bedeuten, dass wir mehr als 37.500 mal Chemotherapie verabreicht haben, mehr  25.000 Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen haben. Und dass wir mehr als 1500 Menschen in der Palliativstation an ihr Lebensende begleitet haben.“ Im Tumorboard der KRAGES haben Ärztinnen und Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen die Krebserkrankungen von 8000 Menschen besprochen, um die jeweils bestmögliche Therapie auszuwählen. Dr. Stangl: „Unser Motto ist: Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. Alles, was wir geleistet haben, funktioniert deshalb so gut, weil wir offen kommunizieren. Mit den Patientinnen und Patienten, aber auch in unserem multidisziplinären Team. Durch eine intensive Fortbildung, durch den Erwerb von Expertise und vor allem durch viel Mitgefühl gegenüber Patientinnen und Patienten sowie den Angehörigen kann man auch sehr schwere Belastungen bewältigen.“

Neben Ärzten und dem Pflegeteam sind an der Onkologie in Oberwart auch DiätologInnen, PsychotherapeutInnen und spirituelle BegleiterInnen im Einsatz. Die Station ist außerdem beim „Forum Palliativ“ (Vorträge und Podiumsdiskussionen in der Neuen Mittelschule Oberwart) involviert, an dem in den Jahren 2009 bis 2018 rund fünftausend Personen teilgenommen haben.

15 Jahre Tradition

Seit 15 Jahren spenden die Damen der Adventkranzrunde aus Wörterberg an die Onkologie Oberwart aus dem Verkauf selbst geflochtener Adventkränze. Die Damen sind heuer zum letzten Mal im Einsatz und damit geht eine wertvolle Tradition zu Ende.

Seitens der  Wörterbergerinnen heißt es rückblickend: „Diese Spendenaktion war uns ein Bedürfnis, weil die Stationen der Onkologie Tolles geleistet haben. Sie waren immer für unsere erkrankten Angehörigen und Freunde da. Der Verkauf der Kränze ist für einen guten Zweck und unsere Spende gelangt direkt dorthin, wo sie gebraucht wird – ohne Bürokratie oder sonstigen Zwischenstationen. Das ist uns sehr wichtig.“


Kommentare

Ich danke dem Onko-Team und der Psychotherapeutin Isabell Huss für die liebevolle und kompetente Betreuung. Ihr seit einfach spitze. Herzlichen Dank

Onkologie- und Palliativstation Oberwart

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