Burgenland: Digitalfunk für Blackout gerüstet

„Das Burgenland ist das erste Bundesland, in dem die flächendeckende Versorgung der Digitalfunkstationen mit mobilen Notstromaggregaten im Ernstfall gewährleistet ist“, informierte Sicherheitsreferent Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz in Bad Sauerbrunn. Die Kosten belaufen sich auf rund 80.000 Euro.
Peter SITAR / 9. April 2019
Foto: LandesmedienService

Die neuen Notstromaggregate sollen für Kommunikationssicherheit beim Behördenfunk sorgen

 

Um weitere 6 auf nunmehr 66 Funkstationen wurde das Digitalfunknetz (BOS Austria) im Burgenland in den letzten Jahren ausgebaut, womit eine flächendeckende Versorgung mit Digitalfunk sichergestellt ist. Als zentrales Kommunikationsnetz stehen die Stationen allen mit Sicherheitsaufgaben befassten Behörden und Organisationen (BOS) zur Verfügung. Der 24 Stunden-Betrieb, die Wartung und Entstörung der Stationen erfolgt durch ausgebildete Techniker der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ). Das Funknetz dient zur Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und zur Leitstelle der LSZ ebenso wie zur Auslösung der Funksirenensteuerungen der Feuerwehren sowie der Sturmwarnanlage am Neusiedler See. Für erhöhte Ausfallsicherheit wurden nun 45 ausgewählte Funkstationen in Kooperation mit dem Ministerium mit mobilen Notstromaggregaten ausgerüstet.


Kommentare

Notstromaggregate

Einen Kommentar hinterlassen: