Das Südburgenland sichtbar machen

Eine einheitliche, touristische Datenbank für das Südburgenland soll mehr Gäste bringen. Davon sollen auch die Kleinstbetriebe profitieren.
Foto: Prima

Die Touristiker des Burgenlandes – allen voran Tourismus Burgenland GF Hannes Anton (2.v.l.) und LR Alexander Petschnig (3.v.l.)sowie Bad Tatzmannsdorfs Tourismusdirektor Dietmar Lindau (re.) – bei der Präsentation der touristischen Datenbank.

 

 

Es soll ein Meilenstein für die Tourismusbetriebe und -vereine des Südburgenlandes werden. „Feratel“ heißt das System, mit dem alle touristischen Dienstleister erfasst werden. Über ein weiteres System werden dann auch alle Outdoor-Angebote aufgenommen. Tourismus-Landesrat Alexander Petschnig bringt das Ziel der einheitlichen Datenbank auf den Punkt: „Wir haben einzigartige touristische Angebote im Südburgenland, und die soll der potenzielle Gast auch sehr einfach finden und im besten Fall gleich buchen.“ Diese touristischen Grunddaten müssen deshalb nun flächendeckend erfasst werden. 302.000 Euro sind die Gesamtkosten des Projektes, das zu 66 Prozent aus Leader Mitteln gefördert wird.

Region um Bad Tatzmannsdorf

Ein zweiter Abschnitt betrifft die Daten- und Marketingvernetzung der fünf Gemeinden rund um Bad Tatzmannsdorf (Bernstein, Mariasdorf, Stadtschlaining, Oberschützen und Oberwart). „Die touristisch relevanten Angebote der beteiligten Gemeinden sollen aufbereitet und die Betriebe in ihrer online Präsenz unterstützt werden“, so Dietmar Lindau, Tourismusdirektor von Bad Tatzmannsdorf. Die Region Bad Tatzmannsdorf soll als Erlebnisraum wahrnehmbar werden, mit dem Ziel, dass der Gast seinen Aufenthalt verlängert bzw. gerne wiederkommt. Den Betrieben entstehen dadurch keine Kosten.


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