„Mein Wunsch“

Das junge, weibliche Gesicht der (süd-)burgenländischen Charity-Szene heißt „Juvenilia Club Südburgenland“ und setzt auf Freundschaft, Austausch und Solidarität.
Nora Schleich / 1. März 2019
Foto: VIEW

Die Juvenilias Südburgenland mit Präsidentin Kristina Faulhammer-Jelic (2.v.l.)

 

Männer genießen schon lange die Vorteile ihrer Netzwerke – die Juvenilias fordern dieselben Vorteile seit einigen Jahren auch für junge Frauen im Südburgenland ein. Ziel ist es, mit Hilfe der weiblichen Gemeinschaft die „gläserne Decke“ zu durchbrechen und Frauen zu fördern. Der Juvenilia Club Südburgenland steht aber auch für soziales Engagement. „Aktuell wollen wir Kinder glücklich machen,“ so Kristina Faulhammer-Jelic, Präsidentin der gemeinnützigen Organisation. „Mein Wunsch“ heißt das Projekt, das den Juvenilias gerade besonders am Herzen liegt. Bedürftige Kinder werden von der Frauenberatungsstelle Oberwart ausgewählt und beschenkt. Geld fließt übrigens nicht. „Wir kaufen und übergeben die Geschenke persönlich an die Kinder,“ erklärt Kristina.

Es soll nicht unbedingt um Notwendigkeiten gehen, sondern um Wünsche. „Wir sprechen hier nicht von Luxusartikeln. Luxus ist für arme Familien oft schon ein Brettspiel, eine neue Schultasche oder ein gefülltes Federpennal.“ Finanziert wird das Projekt unter anderem mit dem Erlös der bereits bewährten „Fesch’n Party“, einer luxuriösen second-hand Aktion, die zum nächsten Mal am 24. Mai in der Aula der HBLA Oberwart stattfinden wird.


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