S 7: Ein Tunnel für das Burgenland

Nach Jahren wurde nun endlich mit dem Bau der S 7 begonnen. Sie verbindet die Südautobahn bei Riegersdorf (Stmk) mit dem Grenzübergang Heiligenkreuz im Burgenland. Dieser Tage besuchte der neue burgenländische Verkehrs-Landesrat Heinrich Dorner die Baustelle beim Herzstück der S7, dem Tunnel Rudersdorf. Der Landesrat hob dabei die enorme Bedeutung der neuen Schnellstraße für die gesamte Region hervor. "Mit dem Bau der Schnellstraße werden zum einen die Anrainer entlastet, die Verkehrsbelastung und damit die Belastung durch Lärm und Abgase sinkt beträchtlich".
Peter SITAR / 5. April 2019
Foto: LandesmedienService

Baudirektor Wolfgang Heckenast, mit LR Heinrich Dorner und den Ingenieuren Herwig Moser und Miklos Varga

 

Der Tunnel ist das Herzstück des fast 15 Kilometer langen Westabschnittes der S 7. Er wird auf etwa 1,1 Kilometer Länge in offener Bauweise errichtet. Rund 1,9 Kilometer des Tunnels werden in klassischer bergmännischer Bauweise mittels Baggervortrieb errichtet. Die Investition allein für den Tunnel und die daran anschließende 300 Meter lange Wanne Ost beträgt ca. 160 Millionen Euro. Der Tunnel wird bis Dezember 2023 gebaut und mit der gesamten knapp 29 Kilometer langen Schnellstraße für den Verkehr freigegeben. Der Baubeginn für den kürzeren Teil der S 7, den Abschnitt Ost von Dobersdorf bis Heiligenkreuz, erfolgt 2020. Die Gesamtinvestition der ASFINAG beläuft sich auf 700 Millionen Euro.

http://www.asfinag.at


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Rudersdorf

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