Die 100 Millionen Euro Grenze

Ortskerngestaltung, Projekte auch in kleinen Ortschaften, Aufträge für burgenländische Firmen und ein Bauvolumen von 110 Millionen Euro. Bei der Generalversammlung der OSG wurde eine Erfolgsbilanz vorgelegt.

Kaum eine Woche vergeht im Sommer ohne Spatenstich, Gleichenfeier oder Wohnungsübergabe der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft. Burgenlands größter Wohnbauträger ist in 147 Gemeinden tätig – „wir bauen in den kleinen Ortschaften ebenso, wie in den Bezirkshauptstädten“, so OSG-Obmann Alfred Kollar. Das rege Treiben des Unternehmens, mit Sitz in Oberwart, macht sich natürlich auch bei der Bilanz bemerkbar. Diese wurde kürzlich bei der jährlichen Generalversammlung in der Messehalle Oberwart vorgelegt und spiegelt den Erfolgskurs des Unternehmens wider.

Im Jahr 2017 konnte ein Umsatz von knapp 100 Millionen Euro erzielt werden (2016 waren es rund 87 Millionen Euro). Eine beachtliche Steigerung, von der auch die burgenländischen Unternehmen profitieren. „Wir haben im Vorjahr Projekte mit einem Bauvolumen von 110 Millionen Euro in Auftrag gegeben. Die OSG hat sich selbst dazu verpflichtet, mit burgenländischen Firmen zu bauen und so ging dieses Geld in die regionale Wirtschaft, wodurch Arbeitsplätze gesichert werden können“, so OSG-Obmann Alfred Kollar. Ein besonderer Schwerpunkt wurde in den vergangenen Jahren auf das Thema „Bodenverbrauch“ gelegt. So entwickelt sich die OSG vom Ortsrandentwickler zum Ortskerngestalter.
Dabei werden gezielt Projekte umgesetzt, bei denen brachliegende Gebäude – meist in zentraler Lage – gekauft und entweder saniert und in ein modernes Wohnprojekt umgewandelt werden oder der Raum wird für ein völlig neues Projekt genützt.


Aufsichtsratsvorsitzender HR Johann Schmidt, Bgm. Georg Rosner, OSG-Obmann KommR Dr. Alfred Kollar, LR Verena Dunst und Obmann-Stv. Rainer Wallner

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