Rund 3,8 Mio. Euro erkämpft

Wohnortnahe Beratung sieht die AK-Burgenland als Erfolgsgarant, um sich für ihre Mitglieder stark zu machen.

Die AK (Präs. Gerhard Michalitsch, Juristin Pia Glawogger und Regionalstellenleiter Christian Drobits) strebt ein gutes Miteinander mit der Wirtschaft an. Vorzeigebetrieb ist das Unternehmen Klöcher Bau mit GF Gerhard Horn (Mitte) in Oberwart

Wie wichtig die Bezirksstellen der Arbeiterkammer für die Arbeitnehmer sind, machen die Erfolge sichtbar, die im Südburgenland (Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf) erreicht werden. Im Vorjahr konnten an die 3,8 Millionen Euro für AK-Mitglieder erkämpft werden. Dabei geht es in erster Linie um Sozialrechtliches, also um Pensionen, Pflegegelder und Versehrtenrenten. 15.000 Beratungen wurden durchgeführt. AK-Präsident Gerhard Michalitsch verweist darauf, dass die Nähe der Arbeiterkammer zu den Menschen ausschlaggebend für diese Erfolgszahlen ist. „Und dies muss auch so bleiben. Ginge es nach der Regierung, würden die Mitgliedsbeiträge gekürzt, was eine Aufrechterhaltung der Serviceleistungen gefährden würde“, so Michalitsch. Derzeit betragen die monatlichen Beiträge durchschnittlich 6,19 Euro.

Beitrag aus Ausgabe 06/2018
Ziel der AK sei weiters der Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping und die Abschaffung kollektivvertraglicher Verfallsfristen. „Der Arbeitnehmer hat derzeit nur drei Monate Zeit, sein Recht einzufordern. Überall sonst sind es drei bzw. sogar fünf Jahre“, erklärt Regionalstellenleiter Christian Drobits. Die wohnortnahe AK-Stelle sei deshalb unverzichtbar, denn „wer schnell hilft, hilft doppelt.“


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