…und dann kam das Wasser

Freitag, 1. Juni 2018: Kurz nach Mittag kam es aufgrund schwerer Unwetter im Südburgenland und der Oststeiermark zu massiven Überschwemmungen.
Nicole Mühl

Dramatische Szenen in der Oststeiermark. Besonders betroffen war auch das Südburgenland.

Der drückende heiße 1. Juni 2018 endete in weiten Teilen des Südburgenlandes mit entsetzlichen Überschwemmungen. Betroffen war auch die Oststeiermark im Raum Pinggau. Allein in dieser Gemeinde wurde die Bereichsfeuerwehr Hartberg zu 41 Einsätzen gerufen. „Eine Lenkerin, welche von den Wassermassen auf den Straßen überrascht wurde, konnte sich nicht mehr aus ihrem Auto befreien und musste von der Kameraden der Feuerwehr gerettet werden. Verletzt wurde Sie dabei nicht. Durch die starken Regenfälle musste auch die ÖBB-Strecke Friedberg-Pinkafeld aufgrund von Beschädigungen durch die Niederschläge gesperrt werden“, so OBR Thomas Gruber. Insgesamt waren in der Region Hartberg 32 Feuerwehren mit 579 freiwilligen Feuerwehrmitglieder bei 191 Meldungen im Einsatz.

Fotos: Im Raum Hartberg kam es zu extremen Überschwemmungen. Besonders betroffen war das Südburgenland

Dramatische Situationen im Südburgenland

Vor allem im Bezirk Oberwart spielten sich dramatische Szenen ab – hier vor allem die Gemeinden Pinkafeld, Markt Allhau, Moschendorf, Buchschachen, Grafenschachen, Riedlingsdorf und Loipersdorf. Überschwemmte Keller, Wasser, das aus den Kanälen flutartig die Häuser überschwemmte bot ein Bild des Entsetzens. Auch hier waren über 500 freiwillige Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Die Feuerwehr-Katastrophen-Einsätze dauerten bis nach Mitternacht.

Betroffene können beim Land Burgenland Hilfe beantragen:

https://www.burgenland.at/natur-umwelt-agrar/agrar/katastrophenbeihilfe/


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Die neue prima!

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