Aktion „5 vor 12“ im LaGom

Das Restaurant LaGom in Hartberg verschenkt Ware, die knapp vor dem Ablaufdatum steht. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.
Olga SEUS / 9. Feber 2021
Foto © Olga Seus

Clarissa Leimbach (rechts) übergibt ein LaGom-Sackerl mit Köstlichkeiten für zu Hause

 

Am 18. Jänner hatten österreichweit 160 Lokale geöffnet – jedoch nicht für Gäste. Ziel der Aktion war, auf die prekäre Situation, in der sich die österreichische Gastronomie durch die monatelange Zwangsschließung befindet, aufmerksam zu machen. 

„5 vor 12“ sagte nun auch Clarissa Leimbach, die Betreiberin des Hartberger Restaurants „LaGom“. Doch anders als ihre vornehmlich Wiener Kollegen wollte sie nicht auf Schockmomente wie etwa Grabkerzen in den Fenstern setzen, ihr Ziel war es „ein bisschen LaGom 4 U’re Home“ zu vermitteln. Dabei wurden Sackerl mit Waren, die bald ablaufen, verschenkt, schließlich sieht das „LaGom“-Konzept Nachhaltigkeit vor. Trotz der zwangsweisen Räumung der Bestände hofft Clarissa Leimbach darauf, bald wieder Dienstpläne schreiben zu dürfen und ihren Gästen „genussvolle Momente“ in ihrem Restaurant bescheren zu können. Wer die Aktion verpasst hat, kann dennoch vorbeikommen, übrig gebliebene Sackerl sind windgeschützt neben dem Eingang zur Selbstentnahme stehen gelassen worden. 


Übrig gebliebene Sackerl können einfach vor der Tür des LaGom mitgenommen werden

Kommentare

Tolle Aktion – weitaus sinnvoller als Grabkerzen!

LaGom Köstlichkeiten für daheim – und das auch noch gratis.

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