„Hianzenbankerl“ von HTL-Schülern entworfen

Das Bankerl ist ein Symbolbild der burgenländischen Tradition und Kultur. Bautechnik-Schülerinnen und -Schüler der HTL Pinkafeld haben zum 100-jährigen Jubiläum des Landes dieses nun neu interpretiert.
Nicole MÜHL / 30. Juni 2021
Foto © HTL Pinkafeld

HTL-Professor Benjamin Sasdi, DDr. Erwin Schranz (Präsident des Bgld. Hianzenvereins), Heinz Grünauer, Noah Löffler und Simon Lugitsch (zwei der drei Entwickler des Hianzenbankerls) und Mag. Doris Seel (Geschäftsführerin des Hianzenvereins) vor dem Haus der Volkskultur in Oberschützen mit dem Prototyp

 

„Hianzenbankerl neu interpretiert“. Das ist der Titel eines Projektes an der HTL Pinkafeld, das Erwin Schranz, Präsident des Hianzenvereins in Oberschützen, und der ehemalige HTL-Gebäudetechnik-Werkstätteneiter Heinz Grünauer ins Leben gerufen haben. Der Auftrag an die Schülerinnen und Schüler lautete: Wie kann diese alte Tradition des Bankerlsitzens aus Sicht der Jugend verstanden, neu interpretiert sowie technisch und gestalterisch auf eine innovative Art umgesetzt werden?

Zehn Entwürfe wurden im Vorfeld ausgewählt. „Die Wölln“ ging schließlich als Siegerprojekt hervor. Es ist eine vier Meter lange und 80 Zentimeter breite Sitzbank, die von den Schülern Dominik Maierhofer, Simon Lugitsch und Noah Löffler entwickelt wurde. „Die harmonischen Schwingungen der ‚Wölln‘ spiegeln den lieblichen Klang des hianzischen Dialektes, die sanfte Hügellandschaft des Burgenlandes und das Gemüt dieses Menschenschlages wider“, erklären die Entwickler. In den Holzbrettern werden Mundartbegriffe eingefräst.

„Die Wölln“ ist eines der großen Jugendprojekte zu „100 Jahre Burgenland“.

Am 25. Juni wurde der Prototyp der neuen Hianzenbank vor dem Haus der Volkskultur in Oberschützen präsentiert.


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