Stichstraße soll Verkehrslage beim GHZ Oberwart entspannen

Gemeinde will Röntgengasse bis zur Dornburggasse verlängern.
29. November 2018
Foto: Peter Sitar

Tägliches Verkehrschaos beim Gesundheitszentrum Oberwart. Eine Einbahnstraße, die in die Dornburggasse mündet, soll die Lage etwas beruhigen.

 

Manches dauert seine Zeit, aber jetzt sind erste Ansätze sichtbar, wie die unerträgliche Verkehrssituation beim Oberwarter Gesundheitszentrum (GHZ) in der Sackgasse Röntgengasse gelöst werden könnte. Laut Bürgermeister Georg Rosner (VP) plane man, am Ende der Röntgengasse eine rechtwinklige Straße zur Dornburggasse zu errichten. Das werde jetzt für das Gemeindebudget 2019 vorgesehen. „Wir gehen von Kosten zwischen 150.000 und 200.00 Euro aus“, erklärt der Ortschef. Mit dem Eigentümer des entsprechenden Grundstückes sei man in Verhandlungen. Die Straße selbst sei vorerst als Einbahnstraße geplant, mit zusätzlichen Parkplätzen an der Seite. Was die äußerst angespannte Park-Situation vor dem Gesundheitszentrum entlasten sollte.

Allerdings gebe es auch noch Vorbehalte: „Wir müssen uns vorher noch anschauen, ob das infrage kommende Grundstück nicht durch Altlasten belastet ist“, sagt der Bürgermeister. Entsprechende Untersuchungen sollen in den nächsten Wochen erfolgen.

„Als Schritt in die richtige Richtung“, bezeichnen der Arzt Klaus Hohensinner und sein Mitstreiter, der Unternehmer Manfred Marlovits, das Vorhaben der Gemeinde. Die beiden kämpfen federführend für eine Entlastung der Verkehrssituation beim Gesundheitszentrum. „Ganz wichtig wäre es, eigene Zufahrts- oder Parkmöglichkeiten für die Rettung, Lieferanten und gehbehinderte Besucher des GHZ zu schaffen“, so Hohensinner. Er bedauert, dass der Dialog mit der Gemeinde seit Monaten eingeschlafen ist: „Wir erleben täglich die Probleme, schade, dass die Gemeinde nicht mit uns kommuniziert.“

Bauvorhaben beim GHZ

Sorgen bereitet der Gemeinde Oberwart derzeit auch ein Bauvorhaben eines privaten Immobilienentwicklers neben dem GHZ in der Billrothgasse. Dort sollen 18 Wohneinheiten entstehen. Das entsprechende Grundstück liegt allerdings direkt in der Einflugschneise des Notarzt-Hubschraubers beim Krankenhaus Oberwart. Bürgermeister Georg Rosner: „Hier wird ein luftfahrtbehördliches Gutachten notwendig sein, ob das Projekt überhaupt umsetzbar ist.“

Mittelfristige Veränderungspläne hat auch das Rote Kreuz. Im Zuge des Krankenhaus-Neubaus ist auch die Errichtung eines neuen Stützpunktes geplant. Denn am derzeitigen Standort platze man aus allen Nähten.


Auf diesem Grundstück könnte die Einbahnstraße weiterlaufen und in die Dornburggasse münden.

Einen Kommentar hinterlassen: