Vorbereitung für Pflegeausbildung

Die Bundeshandelsschule (BHAS) Oberwart und die SOB (Schule für Soziale Betreuungsberufe) Pinkafeld kooperieren ab dem Schuljahr 2020/21. Die Schülerinnen und Schüler der BHAS können sich durch bestimmte Lehrplaninhalte auf eine anschließende Ausbildung an der SOB vorbereiten.
Nicole MÜHL / 30. Oktober 2019
Foto: Prima

 

SOB-Direktor Karl Hirt (li.) und BHAS-Direktor Andreas Lonyai (re.) präsentieren die neue Kooperation.

 

Die Betreuung und Pflege alter und kranker Menschen ist eines der Zukunftsthemen. Der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften steigt, und für junge Menschen ist der Pflegeberuf eine sichere Job-Perspektive – das betonen die Landesräte Daniela Winkler und Christian Illedits bei der Vorstellung des Kooperationsmodells der Schulen BHAS und SOB.

Die Schülerinnen und Schüler der BHAS können im Rahmen der dreijährigen Ausbildung bereits in der BHAS Kompetenzen aufbauen, die sie auf die Ausbildung an der SOB vorbereiten. „Für unsere Schule ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, worauf sie sich einlassen. Durch diese Kooperation kommen zu uns 17-Jährige, die bereits seit ihrem vierzehnten Lebensjahr für den Pflegeberuf sensibilisiert wurden“, erklärt SOB-Direktor Karl Hirt.

Die HAS-Schülerinnen und Schüler können beispielsweise ihr Pflichtpraktikum im Ausmaß von 150 Stunden in Sozialeinrichtugnen absolvieren. Ebenso sind Schnupperpraktika an der SOB und gemeinsame Projekte der beiden Schulen vorgesehen. „Wir schaffen damit nicht einen neuen Schultyp, sondern schöpfen die rechtlichen Möglichkeiten aus, um Synergien zu nutzen“, erklärt BHAS Direktor Andreas Lonyai.

Man könne damit auf die wichtigen Themen „Pflege“ und „Sozialarbeit“ reagieren und einen hochwertigen Ausbildungsweg mit ausgezeichneten Berufschancen in der Region anbieten. Das Modell wird in Frauenkirchen bereits seit zwei Jahren durchgeführt und sehr gut angenommen.


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