Bauen wird unkomplizierter im Burgenland

Im Zuge der Entbürokratisierungsoffensive im Burgenland werden 40 Gesetze überarbeitet. Zentrale Bedeutung kommt dabei dem Baugesetz zu, das den Bauherrn ab 2019 zahlreiche Erleichterungen bringen sollen. Pools bis 50 Quadratmeter sind nicht mehr bewilligungspflichtig.
Peter Sitar / 12. Juli 2018
Foto: Landesmedienservice Burgenland

Präsentierten die Eckpunkte das neuen Baugesetzes: Molnár, Eisenkopf und Salamon

 

Das Bauen wird ab dem kommenden Jahr für die Burgenländer einfacher. Swimmingpools bis 50 Quadratmeter, Sockel, Einfriedungen und Gartenhütten gelten als geringfügige Bauvorhaben, für die keine detaillierten Einreichunterlagen für die Meldung mehr notwendig sind – Skizzen reichen für die Beurteilung aus. Freistehende Bauten wie Carports oder Mauern bis 2 Meter Höhe an der Grundstücksgrenze können mit Einverständnis des Nachbarn gebaut werden.

Im neuen Baugesetz werden die Ausnahmen deutlich vergrößert. Kleine Bauvorhaben, wie die Errichtung von Grillkaminen, Hochbeeten, Steingärten oder Gartenteichen sind nicht mehr bewilligungspflichtig. Bauverfahren und Bauverhandlungen fallen damit weg.

Auch im Bereich der Photovoltaik ändern sich die Bestimmungen. In Zukunft ist der Bau dieser Anlagen bis zu 10 KW genehmigungsfrei.

Diese neuen Regelungen präsentierten am 12. Juli Landesrätin Astrid Eisenkopf (SP), und die Klubchefs von SP und FP, Ingrid Salamon (SP) und Géza Molnár (FP).

www.burgenland.at


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