Energieraum für Steiermark

Das Land Steiermark will den Anteil von erneuerbaren Energieträgern erhöhen und effizienter nutzen. Mit einer „Energieraumplanung“ will man bei den Gemeinden ansetzen.
Laura Weingrill / 28. August 2018

Im Jänner dieses Jahres hat der Landtag Steiermark die „Klima- und Energiestrategie Steiermark 2030“ beschlossen. Um diese nun sukzessive umzusetzen, sollen die Gemeinden mittels einer Energieraumplanung im Bereich der Energieeinsparung und in der Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern unterstützt werden.

Die ersten Schritte

Derzeit erarbeitet die BOKU Wien (Universität für Bodenkultur) sogenannte „energetische Charakterisierungen“ der verschiedenen Kommunen. Diese gewonnen Daten dienen als Grundlage für die Erarbeitung von Strategien zur besseren Energienutzung in der jeweiligen Gemeinde.

Dabei werden einerseits Raum-, Energie- und Verkehrsplaner zusammengebracht, um klimaschonende Konzepte für eine Umsetzung zu entwickeln und andererseits soll die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden.

„Eine klimaschonende und damit nachhaltige, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Energieplanung auf regionaler Ebene verringert die Abhängigkeiten von Öl, Gas und Kohle und macht eine Gemeinde oder eine Stadt viel lebenswerter, sorgt nachgewiesenermaßen für mehr grüne Jobs, attraktiviert dadurch den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort und verhindert finanzielle Risiken künftiger unkalkulierbarer Entwicklungen auf den Energiemärkten“, so der steirische Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang.

Um diese Strategie dann auch umzusetzen, läuft seit Juli die Förderung der Energieraumplanung. Dabei werden Mittel im Ausmaß von einer Million Euro zur Verfügung gestellt. Eine Gemeinde wird für die Erstellung eines Energiekon-zeptes mit maximal 18.000 Euro gefördert.


Landesrat Anton Lang

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