Mega-Projekte im Industriegebiet Nord

Vor rund 16 Jahren haben sich die ersten Firmen im Industriegebiet Nord in Oberwart angesiedelt. Derzeit sind zwei Großprojekte im Entstehen: Ein Ärztezentrum - und die Druckerei Schmidbauer baut aus.

Industriegebiet Nord in Oberwart, im Jahr 2000. Zu sehen sind Äcker und Wiesen. Am Rande zur Stadt – ein Autohaus. Das war so ziemlich alles. 2002 übersiedelten dann zwei Unternehmen von der Innenstadt in das Gewerbegebiet Nord, weil hier die nötige Größe für eine Erweiterung möglich war: Barabas Grafik & Beschriftungen und die Druckerei Schmidbauer. Das war quasi wie der erste Herzschlag in diesem Gebiet. Ab dem Jahr 2005 startete der Bau des Impulszentrums von Karl Scheiner mit zwei Bürokomplexen sowie dem I-Tower. Die Umfahrung der B63 in Richtung Pinkafeld spielte bei der Entwicklung des Gebietes eine nicht unwesentliche Rolle. Das Industriegebiet Nord hatte einen richtigen „Flow“. Produktionsbetriebe verlegten ihren Firmenstandort in das Industriegebiet Nord und bauten aus. Der Impuls, der damals von den Unternehmern ausging, wirkt weiter.

Ärzte- & Bürozentrum mit Indoorspielplatz

Eine weitere Belebung wurde nun mit dem Kauf des Triumph-Gebäudes durch die PIK Süd GmbH gesetzt. Inhaber Hans und René Pöll sind mit ihren Immobilienobjekten in der Region keine Unbekannten. Nun soll die ehemalige Triumph in Oberwart zu einem Ärzte- und Bürozentrum inklusive einem Indoorspielplatz um- und ausgebaut werden. „Wir haben schon einige Anfragen von Ärzten und Firmen aus dem Gesundheitsbereich. Aber wir möchten an diesem Standort auch Start-up Büros errichten. Und es wird Büros geben, die man wochenweise oder auch nur für einen Tag mieten kann. Ein Bioladen ist auch angedacht und ein Café“, erklärt Hans Pöll. Es soll eine einzigartige Kombination von Ärzten, Büros und einem Indoorspielplatz werden. 2.300 m2 des ein Hektar großen Areals wurden von der Gemeinde Oberwart gekauft. Hier sollen 90 gratis Parkplätze entstehen. „Vor allem, um die Dauerparker aus der Stadt zu bekommen“, so Bürgermeister Georg Rosner.

 

Beitrag aus Ausgabe 06/2018


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