Mehr Geld für die eigenen vier Wände

„Das Burgenland ist in vielen Bereichen das Wohnland Nummer 1. Das sind wir weiterhin beim genossenschaftlichen Wohnungsbau. Aber beim Bau von Einfamilienhäusern mussten wir erkennen, dass der Trend in die falsche Richtung geht, dass immer weniger Einfamilienhäuser gefördert werden. Wir haben daher in den vergangenen Wochen mehrere Parteiengespräche zu einem neuen Wohnbauförderungsgesetz geführt. Alle im Landtag vertretenen Parteien, haben sich mit konstruktiven Vorschlägen und Ideen eingebracht. Alle haben die Sache in den Vordergrund gestellt und von Anfang an den Willen zu einem guten gemeinsamen Ergebnis gezeigt, damit wir in Zukunft wieder die beste Wohnbauförderung haben, diese durch die entsprechenden Rückflüsse auch für kommende Generationen dementsprechend absichern, um auch hinkünftig leistbares Wohnen im Burgenland zu ermöglichen“, so Landeshauptmann Hans Niessl bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz, LAbg. Mag. Thomas Steiner, ÖVP, LAbg. Manfred Kölly, LBL, und LAbg. Mag.a Regina Petrik, Grüne.
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SPÖ LAbg. Kurt Maczek, Bereichssprecher Wohnbauförderung, ÖVP Klubobmann Christian Sagartz, LAbg. Mag.a Regina Petrik, Grüne, LAbg. Mag. Thomas Steiner, ÖVP, Landeshauptmann Hans Niessl, LH-Stv. Johann Tschürtz, LAbg. Manfred Kölly, LBL, und FPÖ Klubobmann Géza Molnár präsentierten die „Wohnbauförderung NEU im Burgenland“

Das neue Gesetz bedeutet, dass künftig mehr Burgenländerinnen und Burgenländer in den Genuss der Wohnbauförderung kommen. So wurden die Einkommensgrenzen angehoben, um wieder vermehrt auch den Mittelstand anzusprechen. Das höchstzulässige Jahreseinkommen netto beträgt derzeit 62.500 Euro. Künftig wird es 68.000 Euro betragen. Auch die Grundförderung wird angehoben und gestaffelt. Zum Beispiel bei einer Wohnnutzfläche von bis zu 150 m2 von derzeit 40.000 Euro auf 51.000 Euro. Auch der Kindersteigerungsbetrag wird von derzeit 11.000 auf 12.000 Euro je Kind bis 16 Jahren erhöht. Beispielsweise erhöht sich für eine Familie mit 2 Erwachsenen, 2 Kindern unter 16 Jahren, einem Jahresnetto-Einkommen von knapp 36.400 Euro, einer Wohnnutzfläche von 160 m2 im Ortskern und einer Energiekennzahl von 35 kWh/m2 die Grundförderung von 40.000 auf 52.200 Euro, der Kindersteigerungsbetrag von 22.000 auf 24.000 Euro und der Ortskernzuschlag von 8.000 auf 11.200 Euro. In Summe steigt die Wohnbauförderung von 70.000 auf 87.400 Euro. Der soziale Aspekt bleibt auf jeden Fall erhalten. Daher wird es auch einen Sozialzuschlag in der Höhe von maximal 15.000 Euro für Bezieher kleiner Einkommen geben.


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