OSG will nach Ostern Baustellen langsam wieder hochfahren

Sollte es zu keiner dramatischen Verschäfung der Coronasituation kommen, will die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, OSG, nach Ostern ihre über 150 Baustellen wieder langsam hochfahren. Grundlage dafür ist die Einigung der Sozialpartner für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten im Baubereich. Auch das Land Burgenland will nach Ostern Baustellen wieder in Betrieb nehmen.
Peter SITAR / 2. April 2020
Foto: Peter Sitar

Nach Ostern will die OSG ihre über 150 Baustellen wieder aktivieren – unter strengen Auflagen zum Schutz der Beschäftigten

„Oberste Priorität dabei wird das Thema Sicherheit und Gesundheit haben“, stellt OSG-Vorstand Alfred Kollar klar. Basis dafür ist das 8-Punkte-Programm der Sozialpartner für die Bauwirtschaft, in dem geregelt ist, wie und unter welchen Umständen die Bautätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Und das wird anders sein, als in der Vergangenheit. Es werden in Zukunft nicht alle möglichen Gewerke gleichzeitig auf den Baustellen herumwuseln, sondern die Bauleiter und Baukoordinatoren der OSG werden genau vorgeben, zu welchen Zeiten welche Gewerke am Bau arbeiten dürfen.

„Unsere Partner müssen das auch unbedingt einhalten und sich auch dazu verpflichten“, so Kollar, der die Gewerke auch an ihre Fürsorgepflicht mahnt: Es könne nicht sein, dass am Bau etwa die Abstandsregeln genau eingehalten werden, die Arbeiter bei der An- und Abfahrt in Firmenbussen auf engstem Raum zusammengepfercht sitzen müssen.

Die OSG befindet sich damit in engster Abstimmung mit dem Land. Bauten-Landesrat Heinrich Dorner will nach Ostern – so sich die Coronalage nicht dramatisch verändert – Hochbaustellen des Landes, ebenfalls unter Berücksichtigung der 8-Punkte-Vereinbarung der Sozialpartner, wieder reaktivieren.

http://www.osg.at


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Hoffnungsschimmer für die Bauwirtschaft

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