Bio-Wende in Burgenlands Spitälern

Bis Jahresende plant die KRAGES, ihren Bio-Anteil bei den eingekauften Lebensmitteln zu verdoppeln, denn die Bio-Qualität ist für die KRAGES ein Mehrwert. Seit dem Vorjahr schauen nämlich die KRAGES-Einkäufer, die pro Jahr rund 1,1 Millionen Euro für den Einkauf von Lebensmittel für die landeseigenen Spitäler ausgegeben, auch bewusst darauf, dass darunter immer mehr Bio-Lebensmittel sind.
Peter SITAR / 12. April 2019
Foto: LandesmedienService

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit Landesrätin Astrid Eisenkopf und Martina Philipp, Leiterin der Diätküche

 

Sichtbarer Auftakt dazu war ein großes Bio-Eierspeiskochen vor dem Krankenhaus Oberwart. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Agrar-Landesrätin Astrid Eisenkopf griffen dabei höchstpersönlich zu den Kochlöffeln, um die zahlreich erschienen Mitarbeiter und Interessierte zu verköstigen. KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis: „Unser Ziel ist es, den Bioanteil bis Jahresende 2019 auf 40 Prozent zu steigern“.

Außerdem stand die Bio-Strategie des Landes Burgenland auf dem Menüplan: “Unser Vorhaben hat einen tieferen Sinn, denn es ist wesentlich, was wir essen, was diese Lebensmittel in sich haben, wo sie herkommen und wie es dabei unserer Umwelt geht. Wir sind mit dieser neuen Linie, die von der Landwirtschaftskammer Burgenland als unser Partner sukzessive mitgetragen wird, auf einem sehr guten Weg. Auf einem Weg, wo wir unsere Landwirte, aber auch die Produzentinnen und Produzenten mitnehmen wollen, um unser gestecktes Ziel, das Bio-Land Nr. 1 zu werden, auch mittel- bis langfristig zu erreichen“, betonte KRAGES-Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Das Land Burgenland hat im November des Vorjahrs nämlich als mittelfristiges Ziel beschlossen, im Land und in den Landesbetrieben bis 2021 einen Bio-Anteil von 50 Prozent zu erreichen.

http://www.krages.at


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