Europa in Stegersbach

Landeshauptmann Hans Niessl, der seinen Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz im zweiten Halbjahr 2018 unter das Motto „Österreich der Länder. Europa der Regionen.“ gestellt hat, traf am Vorabend der ordentlichen Landeshauptleutekonferenz, die am 23. November im südburgenländischen Stegersbach stattfand, mit dem für Finanzen zuständigen EU-Kommissar Günther Oettinger sowie dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, zu informellen Gesprächen zusammen.
Peter SITAR / LMS / 23. November 2018
Foto: LandesmedienService

Günther Oettinger, Landeshauptmann Hans Niessl, Karl-Heinz Lambert in Stegersbach

Wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt waren dabei die künftigen Regionalförderungen, die Strukturfondsperiode 2021 – 2027. „Wir sind als einzige Region Europas von drei neuen EU-Ländern umgeben. Wir müssen daher jetzt die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, damit diese gute Entwicklung nicht zum Stillstand kommt, denn das Burgenland braucht auch nach 2020 Strukturfondsfördermittel vergleichbar mit dem derzeitigen Status einer Übergangsregion. Das Burgenland muss auch weiterhin als Übergangsregion auf den Europäischen Sozialfonds (ESF) und den Regionalfonds (EFRE) zugreifen können. Wir sind hier auf einem guten Weg. Daher begrüßen wir auch den Vorschlag der EU-Kommission zur Anhebung der förderrelevanten BIP-Obergrenze von 90% auf 100%, womit der Anspruch des Burgenlandes auf weitere Fördermittel zur Regionalentwicklung gesichert ist“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Günther Oettinger und Karl-Heinz Lambertz, die auch an der ordentlichen Landeshauptleutekonferenz teilnehmen werden.

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