LH Doskozil will 1700 € Mindestlohn flächendeckend

Vier große Themen hat sich die SPÖ bei einer zweitägigen Klausur in Bad Tatzmannsdorf formuliert und will sie bis zum Ende der Legislaturperiode bis 2020 umsetzen. Ein neues Pflegekonzept, die Biowende in der Landwirtschaft, Englisch schon in der Volksschule und die Einführung von 1700 Euro netto als Mindestlohn.
Peter SITAR / 11. März 2019
Foto: Peter Sitar

Bei ihrem Auftritt präsentierte das SPÖ-Team Geschlossenheit

 

Ein neuer Chef, ein neuer Stil: Bei der SPÖ Klausur in Bad Tatzmannsdorf trat die Führungsspitze, Landeshauptmann und die SP-Landesräte, Klubobfrau sowie Landtagspräsidentin Verena Dunst gemeinsam vor die Presse und präsentierten ihre Vorhaben bis zur Landtagswahl 2020. Der neue Landeshauptmann Hans Peter Doskozil will bei der Wahl daran gemessen werden, was von den Vorhaben umgesetzt worden ist.

Ihm ist die Einführung eines Mindestlohnes von 1700 Euro netto ein ganz wichtiges Anliegen. Zunächst soll der im Landesbereich, in den Landesbetrieben und bei der Krankenhausgesellschaft Krages umgesetzt werden. Doskozil: „In einem dritten oder vierten Schritt hoffe ich, dass dieser Mindestlohn auch von der Privatwirtschaft übernommen wird“. Er sieht in diesem Projekt auch eine Einladung an den Bund, das Burgenländische Modell zu übernehmen. „Wir werden den Beweis im Burgenland antreten, dass das möglich ist“, so der Landeschef. Dieser Mindestlohn soll aber auch jenen Angehörigen zukommen, die daheim einen Angehörigen Vollzeit pflegen.


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