Nach Streit: Land und Esterházy leben die neue Harmonie

Esterházy und das Land Burgenland ziehen jetzt in Kulturfragen im Burgenland wieder an einem Strang. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die neue Kulturkooperation zur Haydnpflege. Das Konzept soll gemeinsame Ressourcen bündeln, die Kunstlandschaft des Burgenlands bereichern und die Tradition rund um Joseph Haydn international weiter beleben, so Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil und Dir. Mag. Karl Wessely, Mitglied der Geschäftsleitung Esterházy Betriebe GmbH. Zusätzlich wird in den nächsten Monaten die „Haydnstrategie 2025“ erarbeitet.
Peter SITAR / LMS / 23. Jänner 2019
LandesmedienService

Karl Wessely von Esterházy, Landesrat Hans Peter Doskozil, Claudia Priber von der Kulturabteilung

Nach langen Streitereien wird nun die neue Kooperation zwischen dem Land Burgenland und dem Haus Esterházy gelebt. Die Zusammenarbeit mit Esterházy sei eine wichtige Grundlage, um die kulturelle Weiterentwicklung des Burgenlandes nachhaltig gestalten zu können, so Kultur-Landesrat Hans Peter Doskozil. Die kulturelle Partnerschaft mit Esterházy, einem der großen Player im burgenländischen Kulturleben, solle vorrangig den BurgenländerInnen dienen. Das Land habe eine historische Verantwortung, die Haydnpflege weiter zu beleben. „Dazu brauchen wir keine zwei Wege. Ein gemeinsamer Weg ist besser.“

Das Land als Partner mit im Boot zu haben sei schon immer ein Wunsch gewesen, so Wessely. Auch habe man nie daran gezweifelt, dass das Schlosses Esterházy Teil der Haydnpflege sein müsse. Mit dem „Haydnfest“ werde die Kernsäule, die Haydnmusik, gestärkt. Neben der Klassiksäule gehören auch die Roma- und Balkansäule, Jazz und Kulinarik zum „Herbstgold Festival“. Das Land Burgenland werde federführend im nächsten halben Jahr einen breiten, öffentlichen Diskussionsprozess über die zukünftige Ausrichtung der Haydnpflege im Burgenland führen, sagt Claudia Priber, Leiterin der Kulturabteilung im Amt der Bgld. Landesregierung.

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