Weniger Landesgeld für die Landwirtschaftskammer

Statt 2 Millionen, wie bisher, bekommt die Landwirtschaftskammer nun 1,8 Millionen Euro. Bio-Beratung wird neuer Schwerpunkt
Peter SITAR / LMS / 30. November 2018
Foto: LandesmedienService

Landesrätin Verena Dunst, Landesrat Hans Peter Doskozil, LWK-Präsident Nikolaus Berlakovich

 

Der Leistungsvertrag sieht folgende Eckpunkte vor: Das Land und die Landwirtschaftskammer haben sich auf eine 2 Topf-Lösung geeinigt. Statt wie bisher 2 Mio. € stehen der Kammer nach Einigung nun 1,8 Mio. € zur Verfügung. Damit wird in der Verwaltungsstruktur gespart. Gleichzeitig wird die Landwirtschaftskammer bestehende Strukturen stärker für Umstellungsberatung für heimische Bauern einsetzen. Bio-Beratung wird der neue Schwerpunkt in der landwirtschaftlichen Beratung: Das betrifft sowohl den Anbau als auch Verarbeitungskurse. 700.000 € werden nun ausschließlich für Bio und Regionalität verwendet.

„Ich bedanke mich bei Präsident Berlakovich für den guten gemeinsamen Weg, den wir in Zukunft miteinander gehen werden. Es waren intensive Verhandlungen, aber am Ende haben wir das Beste für das Burgenland herausgeholt“, betont Landesrat Hans Peter Doskozil.

„Wir haben lange und hart verhandelt und dabei neue Vorschläge eingebracht. Das erzielte Ergebnis ist verkraftbar. Die Kammer muss sparen und Strukturen anpassen. Aber es gibt keine Kündigungen und keinen Qualitätsabbau. Die Kammer wird in der Beratung zukünftig die Bereiche Bio und regionale Lebensmittel stärker forcieren“, so LWK-Präsident Nikolaus Berlakovich. „Es ist mir besonders wichtig, dass die vom Landtag beschlossene Bio Wende auch von der Landwirtschaftskammer mitgetragen und umgesetzt wird“, sagt Agrar-LR Verena Dunst.

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