Hartberg blüht auf

Die Oststeiermark gilt als „Garten Österreichs“. Hier gibt es unzählige Spezialitäten wie alte Apfelsorten entlang der „Apfelstraße“, die Pöllauer Hirschbirne, etliche Schau- und Kräutergärten und wunderschöne Blumendörfer. Jetzt kommt das „Gartenfestival 2020“ nach Hartberg.
Foto: Fotolia kamasigns / Stadtmarketing Hartberg

Hartberg, inmitten der Oststeiermark gelegen, ist mit seinem nachhaltigen Tourismuskonzept, seinen städtischen Parks, dem Naturschutzgebiet rund ums Gmoos und dem Bergpark am Ringkogel bestens geeignet, das Gartenthema stellvertretend für die ganze Region zu präsentieren. Zumal Hartberg bereits schon zweimal die Gartenlust-Messe zu Besuch hatte.

Jetzt hat man ein größeres Ziel: Das „Gartenfestival 2020“, die Lightversion einer Landesgartenschau. Nicht allein Hartberg, die gesamte oststeirische Perspektive soll präsentiert werden, auch in der Verschränkung von Garten und Genuss. Um dem Rechnung zu tragen, sollen nicht nur die zahlreichen Kaffees und Gasthäuser in Hartberg und der Umgebung einladen, auch an jeder Station der Gartenausstellung wird es Labstationen für das leibliche Wohl geben.

Übernachtungsmöglichkeiten, so der Bürgermeister, gibt es in Hartberg und Umgebung ausreichend, 4.500 Betten stehen zur Verfügung. Auch für Parkmöglichkeiten ist gesorgt, mit zahlreichen Innenstadt- Parkplätzen und nicht zuletzt mit Hartbergs Parkdeck. An besonders besucherstarken Tagen sollen auch Privatparkplätze genutzt werden können. Schließlich erhofft man sich an guten Wochenenden mehrere tausend Besucher.

Vier Schauplätze sollen von Mai bis Oktober aufbereitet und von Mittwoch bis Sonntag geöffnet sein. Die Kosten teilen sich Land, Sponsoren und die Stadt Hartberg.

Das erwartet Sie beim Gartenfestival 2020

Alle Stationen sind fußläufig miteinander verbunden und nahe des Hauptplatzes sowie des Stadtmuseums, das mit einer Sonder- und Floristikausstellung ebenfalls eingebunden wird.

Der erste Garten, die Kröpfl-wiese, stellt unter dem Motto „Vom Anbau bis zum Teller“ Aspekte des Nutzgartens dar. Hier kann man Obst- und Naschgärten bewundern oder bei der Weinpergola den Ausblick „Schau ins Land“ genießen.

Der zweite Bereich ist der „Garten der Sinne“ im Klostergarten, der damit erstmals öffentlich zugänglich ist. Hier soll ein Ort entstehen, der zu Einkehr und Besinnlichkeit einlädt. Zum Ausdruck bringt man dies neben Kloster-, Apotheker- und Kräutergärten auch mit Skulpturen und dem Einsatz von Wasserbecken, die die vier Paradiesflüsse symbolisieren.

Der Stadtpark soll „Geschichte(n) im Garten“ erzählen, mit unter anderem Dornröschens geheimem Garten, einem Schatten- und einem Sonnengarten sowie einem römischen Garten. Das letzte Areal soll ein Teil des Schlossparks sein, hier wird es eine „Hommage an die Renaissance“ geben mit Brunnen, Grotte, Wasserspiel.

Manch einer wird sich denken, bis 2020 ist eine lange Zeit, doch bis dahin gibt es für die Stadt Hartberg noch jede Menge zu tun. Allen voran Doris Salchinger, das „Gesicht der Gartenschau“ und Betriebsleiterin des Gartenfestivals, die mit ihrem Team aus der Stadtentwicklung, der Stadtamtsdirektion und einer Gartenplanerin für die zeitgemäße Umsetzung der Vorhaben bürgt. Schließlich haben Gärten oft gewachsene Strukturen, die gilt es rechtzeitig anzupflanzen und zu kultivieren, damit 2020 alles im frühlingsfrischen Farbenglanz erblühen kann.


Sind mitten in der Planung des Gartenfestivals:
Doris Salchinger und Bürgermeister Marcus Martschitsch.

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