Die Katze zieht ein

In dieser Ausgabe starten wir mit einer dreiteiligen Serie rund um die Katze. Was soll man füttern? Wie sieht die artgerechte Haltung aus und was kann man tun, wenn die Katze unsauber ist?
Foto: Wir fürs Tier

Dieser Kater fühlt sich im neuen Zuhause sichtlich wohl

 

Willkommensraum!

Katzen sind sehr ortsgebundene Tiere – es ist normal, dass eine Katze in einer fremden Umgebung unsicher ist. Man kann ihr also sehr helfen, indem man ihr die ersten Tage nur ein Zimmer zur Verfügung stellt, wo sie alles Nötige findet und das sie idealerweise auch später als „ihr“ Rückzugszimmer nutzen kann. So wird sich die Katze wesentlich schneller eingewöhnen.

Gut vorbereitet sein!

Katzen sind gechillte Tiere. Es gibt nichts, was sie mehr hassen, als Stress und Hektik. Daher sollte man alle notwendigen Dinge zur Katzenhaltung bereits vorab besorgt und vorbereitet haben: Ein Katzenklo pro Anzahl der Katzen sowie ein weiteres, Katzenstreu (am besten unparfumiert), Futter und Wasserschüssel getrennt voneinander sowie eine Kratzmöglichkeit. Ebenso sollte das Haus bereits vorab katzensicher sein: Zum Beispiel sollten alle giftigen Pflanzen entfernt werden, Balkon oder auch zumindest ein Fenster vergittert sein.

Geduld haben!

Jede Katze ist unterschiedlich. Meistens brauchen sie aber vor allem eines: Geduld. Katzen mögen es nicht, zu etwas gezwungen zu werden, sie entscheiden selbst gerne, was sie tun. Oft dauert es mehrere Wochen, bis sie sich eingelebt und Vertrauen aufgebaut haben. Niemals dürfen Freigängerkatzen daher auch vor dem Zeitraum eines Monats ins Freie gelassen werden. Durch Spielen, Leckerlies und Futter oder einer Kombination aus all dem kann man das Selbstbewusstsein seiner Samptpfoten steigern. Ebenso sollte man sich mit der Sprache der Katze auseinandersetzen, um ihre Bedürfnisse verstehen zu lernen.


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