Dieses Tierleid könnte verhindert werden!

Das ist Cinderella. Sie ist sieben Wochen alt und ihre Geschichte ist beispielhaft für das Leid einer Streunerkatze.
Nicole Mühl
Foto: Wir fürs Tier

Ob die kleine Cinderella überlebt, ist noch ungewiss. Streunerkatzen haben ein furchtbares Schicksal.

 

Es könnte so leicht verhindet werden. Schicksale, wie jenes von der kleinen Katze Cinderella. Sie ist eine Streunerkatze. Mit ihren sieben Wochen ist sie ist voller Würmer und komplett verlaust.
Irgendwo gibt es einen Katzenbesitzer, der seiner Verpflichtung, seine Katze kastrieren zu lassen, nicht nachkommt. So kam die kleine Cinderella auf die Welt. Verantwortlich fühlt sich für sie niemand. Irgendwann hätte auch sie unkontrolliert Junge bekommen, wäre sicherlich irgendwann an Katzenschnupfen erkrankt und qualvoll verendet. Ihr Schicksal ist aber ein anderes.
Cinderella wurde von einem Auto angefahren. Die vordere Zahnreihe hat es ihr förmlich herausgerissen, das Kiefer liegt frei. Sie hatte zumindest das Glück, dass sie von Tierschützern des Vereins „Wir fürs Tier“ gefunden wurde. Ihr Zustand ist aber so bedenklich, dass sie noch nicht operiert werden kann. Einen Eingriff würde sie derzeit nicht überleben. Die Tierschützer versuchen alles, um sie durchzubringen.
Auf der Straße wäre sie auch ohne den Unfall mit Sicherheit gestorben. „An Hunger, Kälte oder an einer Krankheit“, sagt Vereinsobfrau Alice Pichler. Gerade jetzt im Winter wird es für die Tiere besonders schlimm.
Die ehrenamtlichen Tierschutzvereinsmitglieder haben täglich mehrere Rettungseinsätze. Die Pflegeplätze sind zum Bersten voll.
Der dringende Appell lautet daher: Bitte lassen Sie ihre Katzen kastrieren! Nur so kann die Anzahl der Streunerkatzen reduziert und das Tierleid gestoppt werden.

Ihre Spende hilft, dass die Tierschützer weitere Kastrationsprojekte durchführen können. (www.wirfuerstier.at)
Wir fürs Tier Oberwart
Bank Burgenland
IBAN: AT68 51000 902142 44900

Beitrag aus Ausgabe 12/2017


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