„Nur 5 Minuten“, sind bereits zu viel

Es ist jedes Jahr das Gleiche: Hundehalter lassen ihren Vierbeiner im parkenden Auto zurück, in dem Glauben, dass die etwas heruntergekurbelte Scheibe für genug Frischluft und Abkühlung sorgt. Falsch gedacht! Das Auto wird in kürzester Zeit zur Todesfalle für das Tier!
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Autofahrten sind mit dem Hund im Sommer zu vermeiden

 

Über 30 Grad im Schatten und der Schweiß rinnt uns nur so über den Rücken. Um die Körpertemperatur zu regulieren, schwitzen wir Menschen und haben dafür Schweißdrüsen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Hunde können dies nicht.

Autos heizen sich im Sommer in nur wenigen Minuten auf über 50 Grad auf. Der sichere Tod für den Vierbeiner! Auch das offene Schiebedach oder spaltbreit geöffnete Fenster helfen dem eingesperrten Tier nicht. Bitte vermeiden Sie im Sommer generell (längere) Autofahrten mit Tieren!

Auch Spaziergänge in der prallen Sonne sind zu vermeiden. Der heiße Asphalt ist für Ihren Vierbeiner genauso schmerzhaft wie für Sie, wenn Sie barfuß darauf gehen. Spaziergänge sollten Sie daher am besten in die frühen Morgenstunden verlegen.

 

Bitte schauen Sie nicht weg, wenn Sie einen eingesperrten Hund im Auto sehen. Die Zeit läuft und es geht für das Tier um Leben und Tod! Rufen Sie bitte sofort die Polizei und warten Sie bitte bis diese vor Ort eintrifft. Einen Hund im Auto einzusperren ist Tierquälerei und kann mit bis zu 7.500 Euro bestraft werden.


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