So kommt der Hund gut durch den Sommer

Der Sommer kann Hunden ordentlich zu schaffen machen. Tier-Expertin Alice Pichler erklärt, worauf Tierhalter besonders achten sollten.
Alice Pichler

Abkühlung!
Natürlich können ein See oder ein Bach die Möglichkeit bieten, sich abzukühlen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Überhitzte Hunde sollten keinesfalls zu schnell in kaltes Wasser gehen. Also langsam den Hund befeuchten und ihn nicht direkt ganz ins Wasser lassen! Gut funktioniert das Kühlen über lauwarme nasse Handtücher, indem man dem Hund damit über Ohren, Kopf und Pfoten wischt.

So geht’s dem Hund gut!
Anstrengende Aktivitäten, wie etwa Hundesport, sollten im Sommer vor allem tagsüber vermieden werden. Ausgedehnte Spaziergänge sollten morgens stattfinden. Auch deshalb, da der heiße Asphalt sehr schmerzhaft für die Hundepfoten ist. Viele Möglichkeiten, seinen Hund zu beschäftigen und ihm eine Freude zu machen, hat man im Wald. Hier kann sich der Vierbeiner bei Suchspielen, Körperschulungsübungen sowie Tricktrainings austoben.
Hundepools, ein Dummy-Training im Wasser oder auch selbstgemachtes Eis für Hunde bewähren sich im Sommer ebenfalls. Manche Hunde lieben übrigens auch Wassermelonen.

Keinesfalls selber scheren!
Ob ein Hund geschert werden sollte, muss vorher mit dem Tierarzt oder Hundefriseur abgesprochen werden. Nicht für jede Rasse ist das im Sommer optimal und außerdem können Sonnenbrände auftreten.

Beitrag aus Ausgabe 07/2017


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