Wenn Frauen sich selbstständig machen

Am 13. August fand in Kukmirn im "Brennerei und Wohlfühlhotel Lagler" zum ersten Mal ein Barcamp, eine offene Tagung, bei dem die Vernetzung von Frauen im Vordergrund steht, statt. Frauen-Landesrätin Astrid Eisenkopf stattete den Frauen im Rahmen ihres Südburgenland-Tages einen Besuch ab und war vom Format des Barcamps sehr angetan.
Peter SITAR / 13. August 2019
Foto: Büro Eisenkopf

Frauen und Unternehmerinnen wollen künftig verstärkt eigene Netzwerke knüpfen und ausbauen

 

„Frauen gründen seltener ihr eigenes Unternehmen als Männer, haben aber die gleichen Erfolgsraten“, weiß Manuela Vollmann, Geschäftsführerin von ABZ*AUSTRIA. „Die Ursachen sind unterschiedlich, grundsätzlich aber strukturell verankert, wie z.B. in der schlechten Vereinbarkeit von Selbstständigkeit, Familie und Privatleben oder auch in einem geringeren Zugang von Frauen zu Krediten und Finanzierungsmöglichkeiten“, so Vollmann weiter. Auch beim Thema Frauen und Führung geht es letztendlich um Strukturen. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der Studienabsolventen Frauen. Dieses Potential an weiblichen Führungskräften schafft es aber nicht in die obersten Chef- bzw. Vorstandsetagen. Grund genug für ABZ*AUSTRIA mit dem BARCAMP ein Vernetzungs- und Austauschforum für Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte zu schaffen.

„Das Projekt Gschäftsfraun 4.0 ist ein Projekt, das ich als Frauen-Landesrätin sehr gerne unterstütze, weil es wirklich etwas bringt! Die Gründerinnen-Projekte haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass wir außergewöhnliche Frauen im Burgenland haben, die sehr gute Ideen haben und die gefördert werden müssen, damit sie sich in ihren Gründungsideen verwirklichen können“, betont Frauen-Landesrätin Astrid Eisenkopf.

 

 


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Frauen vernetzen sich verstärkt

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