Gesunder Genuss – Hirseporridge mit Äpfeln

– Vegan, glutenfrei, laktosefrei, mineralstoffreich
Karin WEINGRILL / 28. Jänner 2022
Foto: Karin Weingrill

Rezept

Zutaten

150 g Goldhirse
Ca. 350 ml Soja-, Erbsen- oder Hafermilch (oder kalorienreduziert: Pflanzenmilch-Wasser-Gemisch)
Prise Salz
1 EL Rosinen
2 TL Zimt
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
1 EL Reis- oder Ahornsirup
Mandeln grob gehackt

Zubereitung

Hirse in einem Sieb unter kaltem fließendem Wasser gut waschen und in der Pflanzenmilch mit einer kleinen Prise Salz, 1 TL Zimt und den Rosinen kurz aufkochen und für ca. 20 Minuten sanft köcheln lassen – dabei den Deckel auf den Topf geben, aber nicht ganz verschließen. Danach den Deckel schließen und die Hirse ausdünsten lassen.

Zwischenzeitlich die Äpfel in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die Apfelstücke in einer Pfanne mit 1 TL Zimt und dem Reis- oder Ahornsirup einige Minuten anbraten, bis sie weich und karamellisiert sind.

Die Hirse in kleine Schüsseln aufteilen und mit den Apfel-Zimt-Stücken sowie den grob gehackten Mandeln toppen.

ENJOI!
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Karin Weingrill MA
Expertin für vegane Ernährung

Powerkorn Hirse

Kaum eine Getreideart enthält so viele wichtige Nährstoffe wie Hirse. Und das sagt bereits ihr Name aus, ist er ja von einem indogermanischen Wort für „Sättigung, Nährung, Nahrhaftigkeit“ abgeleitet.

Hirse gilt als eines der ältesten Nutzpflanzen der Welt und zählt heute noch zu den Grundnahrungsmitteln in Afrika und Asien. In Europa findet man hauptsächlich die Goldhirse, die für die menschliche Ernährung stets geschält angeboten wird, da ihre Schale für unseren Körper unverdaulich ist.

Hirse ist durch ihren hohen Anteil an wertvollen Nährstoffen eine regelrechte Bereicherung für unsere Küche. Durch den hohen Gehalt an Eiweiß ist dieses Getreide für Veganer und Vegetarier besonders interessant. Der Anteil an Eisen, Magnesium, Silizium, Kupfer, Zink, Fluor, Beta-Carotin sowie die wichtigen B-Vitaminen machen die kleinen gelben Körner zu einem richtigen Superfood. Eine Besonderheit des Powergetreides ist die positive Wirkung auf Haut, Haare und Nägel durch die enthaltene Kieselsäure, eine organische Form der Siliziumsäure. Dieses Mineral fördert die Bildung von Kollagen und Elastin und sorgt dadurch auch für die Elastizität von Knorpeln, Sehnen und Bändern.

Obwohl Hirse zu den Getreidesorten zählt, ist sie für Menschen mit Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit besonders empfehlenswert, da sie, neben Reis, Quinoa und Amaranth, glutenfrei ist. Dies macht sie zu einer sehr leicht verträglichen Nahrungsquelle, die noch dazu ballaststoffreich und äußerst kalorienarm ist.

Hirse lässt sich in der Küche einfach und vielfältig verwenden, ob als Brei, Risotto, in Bratlingen sowie in Suppen oder Eintöpfen. Zu beachten ist allerdings, die Hirse vor dem Kochvorgang mit Wasser gut abzuspülen, um die Bitterstoffe aus den Körnern herauszulösen. So ist das Powerkorn sowohl in süßen als auch in pikanten Gerichten bei Alt und Jung geschmacklich äußerst beliebt und bringt gleichzeitig einen enormen Mehrwert für die Gesundheit.


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