Nicole MATSCH / 23. Jänner 2026
© Büro LRin Winkler
Landesrätin Daniela Winkler (li.) empfing den neuen Präsidenten des Roten Kreuzes Burgenland, Werner Krischka, und Landesgeschäftsleiterin Tanja König.
Im vergangenen September trat Werner Krischka die Nachfolge von Friederike Pirringer als Präsident des Roten Kreuzes Burgenland an. Am Donnerstag empfing Bildungslandesrätin und stellvertretende Vorsitzende des burgenländischen Rettungsbeirates Daniela Winkler den neuen Präsidenten gemeinsam mit Landesgeschäftsleiterin Tanja König. Thema des Gesprächs war die Rolle des Roten Kreuzes als Partner des Landes Burgenland in mehreren zentralen Aufgabenfeldern.
Zusammenarbeit in Rettung, Pflege und Bildung
Landesrätin Daniela Winkler betont die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit: „Sowohl das Rettungswesen und der Pflegebereich als auch die Bildungs- und Jugendarbeit stehen vor immer größeren Herausforderungen. Das Rote Kreuz hat sich in all diesen Bereichen stets als verlässlicher Partner des Landes Burgenland erwiesen.“ Gemeinsam werde an der Optimierung des Rettungswesens, an der Neustrukturierung des Pflegebereichs sowie an ergänzenden Maßnahmen im Bildungsbereich gearbeitet.
Winkler zeigt sich überzeugt, dass die Zusammenarbeit auch künftig fortgesetzt werde. Sie verweist zudem auf die langjährige Erfahrung des neuen Präsidenten: „Werner Krischka ist seit mehr als 40 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen beim Roten Kreuz tätig.“ Seine Expertise reiche von medizinischen Notfällen über die Corona-Pandemie bis hin zur Flüchtlingskrise.
Bildungs- und Jugendarbeit des Roten Kreuzes
Ein weiterer Schwerpunkt des Antrittsbesuchs von Rot-Kreuz-Präsident Werner Krischka war die Bildungs- und Jugendarbeit. Im Burgenland engagiert sich das Rote Kreuz unter anderem mit dem Lesepatenprogramm sowie dem Lernclub Parndorf. Ziel ist es, Kindern den Zugang zu Sprache, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu erleichtern.
Krischka hebt zudem weitere Projekte des Jugendrotkreuzes hervor, darunter Schwimm- und Radfahrprüfungen, Programme zur Psychischen Ersten Hilfe sowie Initiativen zur humanitären Wertevermittlung und zum humanitären Völkerrecht. „Bildung öffnet Türen – zu Wissen, Verständnis und einer besseren Zukunft“, so der Präsident des Roten Kreuzes Burgenland.
Sonderausstellung zum Jubiläum
Anlässlich des 80-jährigen Bestehens widmet sich ab 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, eine Sonderausstellung auf Burg Schlaining der Geschichte und den aktuellen Aufgaben des Roten Kreuzes Burgenland. Die Ausstellung „80 Jahre Rotes Kreuz Burgenland“ ist bis Ende 2026 zu sehen und informiert über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Organisation.

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