Land Burgenland stockt amtliche Naturschutzorgane auf

Mit Jänner 2026 verdoppelt das Burgenland die Zahl der amtlichen Naturschutzorgane. Künftig ist in jedem Bezirk – Jennersdorf gemeinsam mit Güssing – ein eigenes Organ im Einsatz. Ziel sind raschere Verfahren und mehr Präsenz vor Ort.

Nicole MATSCH / 20. Jänner 2026

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (4. v. r.) mit den amtlichen Naturschutzorganen Peter Schneemeyer, Peter Schiessl, Roland Pfeiffer, Günther Seidl, Dietmar Rudolics und Gerald Nief (v. l.).

Mehr Personal in den Bezirken

Die Burgenländische Landesregierung setzt mit der Verdopplung der amtlichen Naturschutzorgane einen weiteren Punkt aus dem Regierungsprogramm um. Statt bisher drei sind nun sechs amtliche Naturschutzorgane tätig. „Mit der Verdoppelung der amtlichen Naturschutzorgane sorgen wir für eine wichtige Balance: schnellere Verfahren und spürbare Entlastung der Naturschutzbehörde auf der einen Seite, mehr Präsenz, Fachkompetenz und Unterstützung direkt vor Ort auf der anderen. Damit stärken wir den Naturschutz im Burgenland nachhaltig und wirksam“, betont Anja Haider-Wallner, Landeshauptmann-Stellvertreterin und für den Naturschutz zuständige Landesrätin.

Team gezielt erweitert

Bisher waren Gerald Nief (Eisenstadt-Umgebung), Peter Schiessl (Oberpullendorf) und Dietmar Rudolics (Oberwart) im Einsatz. Neu dazugekommen sind Peter Schneemeyer (Neusiedl am See), Günther Seidl (Mattersburg) sowie Roland Pfeiffer (Güssing und Jennersdorf). Mit seiner Bestellung im Jänner ist das Team nun vollständig.

Breites Aufgabenspektrum

Durch die personelle Aufstockung können Kontrollen in Naturschutzgebieten intensiviert, Pflegemaßnahmen fachlich begleitet und Artenschutzprogramme stärker betreut werden. Auch die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Naturschutzorganen soll weiter ausgebaut werden.

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