Nicole MATSCH / 22. Jänner 2026
© Land Steiermark/Robert Binder
Das Land Steiermark unterstützt die Offene Jugendarbeit mit mehr als 1,5 Millionen Euro, betonen Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Landesrat Stefan Hermann.
In der Sitzung der Steiermärkischen Landesregierung am 22. Jänner 2026 wurden Fördermittel in Höhe von 1.518.400 Euro für die Offene Jugendarbeit freigegeben. Unterstützt werden 43 Jugendzentren und Jugendräume, die in Kooperation mit den steirischen Kommunen betrieben werden. Ziel ist es, die bestehenden Angebote für junge Menschen langfristig abzusichern.
Valorisierung der Personalkosten beschlossen
Die Mittel stammen aus dem Budget für Offene Jugendarbeit und dienen vor allem der Kofinanzierung der Personalkosten. Im Vorjahr lag die Förderung bei 615,60 Euro je Anstellungsstunde. Durch eine Valorisierung von rund 5,6 Prozent steigt dieser Betrag nun auf 650,00 Euro je Anstellungsstunde. Je nach Umfang der beantragten Stunden ergibt sich daraus eine Erhöhung der Förderhöhe zwischen rund 310 Euro bei kleineren Einrichtungen und bis zu etwa 2.580 Euro bei voll ausgebauten Jugendzentren.
Zentrale Rolle für junge Menschen und Gemeinden
Die Offene Jugendarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Entwicklung junger Menschen, zur sozialen Integration und zur Präventionsarbeit. Jugendlandesrat Stefan Hermann betont: „Trotz der angespannten Budgetlage ist es uns gelungen, eine Valorisierung im Bereich der Offenen Jugendarbeit umzusetzen. Das zeigt ganz klar, welchen Stellenwert die institutionalisierte Jugendarbeit für uns hat.“ Besonders vor dem Hintergrund des steigenden finanziellen Drucks auf die Gemeinden sei diese Unterstützung von großer Bedeutung.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung der Einrichtungen: „Die Offene Jugendarbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil des sozialen Zusammenhalts in unseren Gemeinden.“ Mit der Förderung unterstütze das Land Steiermark sowohl die Trägerorganisationen als auch die Kommunen und setze ein klares Zeichen für Investitionen in die Zukunft der Regionen.

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