Valentinstag im Burgenland: Rund sieben Millionen Euro Umsatz für den Handel erwartet

Zwei Drittel der Burgenländerinnen und Burgenländer planen auch 2026 ein Geschenk zum Valentinstag. Der Großteil der Einkäufe erfolgt im stationären Handel. Laut aktueller Erhebung wird ein Gesamtumsatz von rund sieben Millionen Euro prognostiziert.

Nicole MÜHL / 9. Feber 2026

Seine Liebsten am 14. Februar zu beschenken, steht auch 2026 bei den Burgenländerinnen und Burgenländern hoch im Kurs.

Der Valentinstag im Burgenland bleibt auch 2026 ein fixer Termin im Kalender vieler Schenkender. 66 Prozent der Burgenländerinnen und Burgenländer wollen ihre Liebsten am 14. Februar mit einem Präsent überraschen. Pro Person sind dafür durchschnittlich rund 40 Euro vorgesehen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Ausgabebereitschaft damit leicht gesunken. Insgesamt rechnet die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Burgenland mit einem Umsatz von etwa sieben Millionen Euro, basierend auf Daten der KMU Forschung Austria.

Stationärer Handel dominiert am Valentinstag im Burgenland

Der Einkauf erfolgt überwiegend regional. 83 Prozent der Schenkenden kaufen ihre Valentinstags-Geschenke im stationären Handel. Besonders hoch ist die Schenkbereitschaft bei Männern: 92 Prozent überreichen ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner ein Präsent. Bei Frauen liegt dieser Anteil bei 72 Prozent. Personen in Ehe oder eingetragener Partnerschaft zeigen die höchste Bereitschaft, zum Valentinstag im Burgenland Geschenke zu besorgen.

„Der Valentinstag hat sich längst als ein wichtiger Impuls für den heimischen Handel etabliert“, betont Alexander Fischer, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Burgenland. Er verweist dabei auf die Bedeutung regionaler Betriebe für persönliche Anlässe und die damit verbundene regionale Wertschöpfung.

Blumen führen die Liste der Valentinstags-Geschenke an

Beliebtestes Geschenk zum Valentinstag im Burgenland bleiben Blumen und Pflanzen. 45 Prozent der Schenkenden greifen darauf zurück. Dahinter folgen Süßigkeiten wie Schokolade und Pralinen mit 36 Prozent. Restaurantbesuche machen 30 Prozent aus, während Parfums und Kosmetika von 12 Prozent gewählt werden.

Nicht alle entscheiden sich für ein Geschenk. Ein Teil der Befragten gibt an, grundsätzlich nichts zum Valentinstag zu schenken oder derzeit niemanden zu haben, der beschenkt werden könnte. Rund zehn Prozent nennen finanzielle Gründe. Sollte kein Präsent überreicht werden, wären 14 Prozent der Frauen sowie 11 Prozent der Männer leicht oder sehr enttäuscht.

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