Nachfrage nach Öfen steigt: Kontrolle durch Rauchfangkehrer ist wichtig

Aufgrund der derzeitigen Energiepreise erleben Holzöfen gerade ihr Revival. Diese können laut Wirtschaftskammer auch einen wichtigen Beitrag leisten, denn Brennholz sei nach wie vor gut verfügbar. Wichtig sei aber das richtige Heizen und regelmäßige Warten der Öfen um sicher durch den Winter zu kommen.
Jessica GEYER / 20. Oktober 2022
(c) Adobe Stock

 

Laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer Burgenland bevorzugen 84,7 Prozent der Befragten einen Lebensraum mit einer zusätzlichen Heizmöglichkeit. Die Gründe sind verschieden und reichen von „gesteigerter Behaglichkeit und Versorgungssicherheit“ bis hin zu Unwetterereignissen, Leistungsausfällen, Energiekrisen oder Stromausfällen. Szenarien, die heutzutage jederzeit eintreten können.

Geheimtipps können lebensgefährlich werden

Voraussetzung für den Anschluss eines Ofens oder Tischherdes ist das Vorhandensein eines geeigneten Rauchfangs bzw. Kamins. Innungsmeister der heimischen Rauchfangkehrer, Herbert Baumrock, warnt jedoch vor den Gefahren des Heizens: „Vermeintliche Geheimtipps zum Heizen mit Gas- oder Holzkohlegriller, Bio-Ethanolöfen oder dergleichen in der Wohnung sind absolut lebensgefährlich.“ Er weist darauf hin, dass in Wohnungen und Häusern mit bestehenden Kaminen bei Neuanschluss eines Ofens der/die zuständige*r Rauchfangkehrer*in zu kontaktieren ist. „Die Rauchfangkehrer*innen stehen mit Rat und Tat zur Seite, prüfen Möglichkeit und Eignung des Rauchfangs und beraten zum Thema ‚Sicheres Heizen‘. Wenn alle notwendigen Voraussetzungen gegeben sind, steht einem Neu-Anschluss nichts im Wege“, so Baumrock.

Auch vor der ersten Inbetriebnahme des neuen Ofens muss dieser von einem/einer Rauchfangkehrer*in überprüft werden. Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen eignen sich Rauch- und CO-Warnmelder. Außerdem sollte man sich immer vergewissern, eine Feuerlöscher in der Nähe zu haben, falls ein Heizunglück passiert.


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