Starker Nachschub an COVID-Tests fürs Burgenland

Nach dem Ansturm von ungarischen Pendlern auf burgenländische Testzentren hat das Land Burgenland nun Verstärkung organisiert. Eine Verdoppelung der Kapazitäten in den Teststraßen, neue Testangebote in zahlreichen Gemeinden und Testangebote in den Apotheken sollen die Wartezeiten verringern und die Lage entspannen.
Eva Maria KAMPER / 8. Feber 2021
Foto © LMS
Landesrat Leonhard Schneemann kündigte gemeinsam mit Bürgermeisterin Ingrid Salamon, Vorsitzende Städtebund Burgenland, Bürgermeister Erich Trummer (3.v.l.), Präsident GVV Burgenland und Bürgermeister Leo Radakovits, Präsident Gemeindebund Burgenland, die Ausweitung der COVID-Testungen im Burgenland an

Mit rund 16.000 ungarischen und 1.000 slowakischen ArbeitnehmerInnen sei das Burgenland als Grenzland von der neuen, ab 10. Februar geltenden Einreiseverordnung des Bundes besonders betroffen.

Berufspendler dürfen demnach ohne Antigentest über die Grenze kommen und müssen binnen 24 Stunden einen solchen nachholen. „Da in Ungarn kaum Testmöglichkeiten vorhanden sind und ein Test ca. 70 Euro kostet, lassen sich viele Berufspendler in Österreich testen. Die neue Einreiseverordnung des Bundes hat zu einem Ansturm auf die burgenländischen Testzentren geführt“, schildert Landesrat Leonhard Schneemann.

Testkapazität verdoppelt

Das Burgenland habe nun rasch reagiert und die Testkapazitäten deutlich ausgeweitet. So werden in den BITZ (Burgenländische Impf- und Teststraßen) die Testmöglichkeiten verdoppelt und überall wo es möglich ist, eine zweite Testspur eingerichtet.  Viele Gemeinden arbeiten im Moment auf Hochtouren daran, eine eigene Teststraße zu installieren. Zahlreiche Apotheken haben sich landesweit bereit erklärt, Tests durchzuführen.

Man sei bemüht, der Bevölkerung die kostenlosen Tests ohne lange Anfahrtswege und große Hürden zu ermöglichen.

Die Anmeldung zu den Testungen in den BITZ und in den Gemeinden soll weiterhin über das Anmeldesystem www.oesterreich-testet.gv.at

erfolgen.


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