Der Ökopark-Effekt im neu eröffneten Experimentarium

Seit neuestem gibt es in Hartberg Plakate mit einem Mädchen, dem vor Staunen der Mund offen steht. „Entdecke den Ökoparkeffekt“ ist dabei zu lesen. Am Mittwoch, den 1. Juli wurde nun vorgestellt, was es damit auf sich hat.
Olga Seus / 6. Juli 2020
Foto © Olga Seus

Das Lichtlabor sowie das gesamte neu gestaltete Experimentarium – einfach prima!

 

Gemeint ist das neu gestaltete „Experimentarium“, das nicht einfach mehr nur eine „Ausstellung“ sein will, so der für diesen Bereich verantwortliche Thomas Lattinger, „sondern vielmehr ein Erlebnis- und Bewegungsreich, ein echtes Science-Center“. Um nun diesen in die Jahre gekommenen Bereich zu renovieren, wurde auf die Hilfe von Experten zurückgegriffen. Univ.-Prof. Dr. Karl Stocker, Institutsleiter für Design & Kommunikation an der FH Johanneum, Graz stand mit seiner Expertise beratend zur Seite, wobei er selbst bescheiden einräumte: „Mein Job ist am schönsten: Ich bringe etwas in Gang und komme dann zur Eröffnung.“ Im Hartberger Fall hat er den Ausstellungsdesigner Brian Lucque Marcos an das Hartberger Ökopark-Team vermittelt und das mit vollem Erfolg: Das Experimentarium erstrahlt in neuem Glanz und kann mit vielen bewährten und beliebten Klassikern aber auch mit spannenden Neuheiten aufwarten und so die Besucher einladen, „wieder Kind zu werden und Spaß zu haben“, so Marcos. 

Der Ökopark bietet Unterhaltung für die ganze Familie

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Hartberg, Stefan Lorenzoni, moderierte die Veranstaltung. Er bedankte sich bei allen Sponsoren und betonte, dass der Erlebnisbereich des Ökoparks wichtig sei, um Familien nach Hartberg zu bringen. Bürgermeister Marcus Martschitsch betonte die Wichtigkeit des Ökoparks für die Hartberger Schulen und Bildungseinrichtungen, die hier „einen sinnvollen Tag erleben“ könnten. 

Teil davon ist auch das neu gestaltete und neu eröffnete Kaffee & Bistro Immergrün, das direkt in den Räumen des Erlebnisbereiches angesiedelt ist. Es wird von Ronny Silbermann geleitet, der vielfache Erfahrung in der Schweizer Gastronomie gesammelt hat und von seiner Ausrichtung perfekt in den Ökopark passt: Seine Speisekarte ist regional geprägt und wird durch selbst angebaute Gewürze verfeinert. 

Durch die weiterhin bestehenden Ausstellungsbereiche der Mineralienwelt und der Bionik sowie die Kombinations-Möglichkeiten mit dem angegliederten Maxoom-Kino bietet der Ökopark alles, was man für einen Familienausflug benötigt. Dazu kommen über den Sommer Workshops im Rahmen des „Stadt.Land.Garten“-Projekts der Stadt Hartberg zum Thema „Wenn Bäume sprechen könnten“ sowie das etablierte Dschungelcamp.


Serena Oldeboom vom Ökopark erklärt Bürgermeister Marcus Martschitsch in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die Funktionsweise des Gravitationstrichters

Das neu gestaltete Experimentarium lädt zum Mitmachen in verschiedenen Stationen ein

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Neues Experimentarium im Ökopark Hartberg

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