Von Lehrlingen und Robotern

Das neueste „Baby“ der Berufsschule Oberwart wurde am Mittwoch vorgestellt. Ein „Industrie-Schulungs-Roboter“, dessen Anschaffung das Credo der Berufsschule unterstreicht: die Schüler und Schülerinnen sollen da abgeholt werden, wo sie und die Wirtschaft es brauchen. Laut Direktor Norbert Seldte werden Elektrotechniker und Mechatroniker am Arbeitsmarkt übrigens gesucht und die neueste Investition garantiert eine Ausbildung auf höchstem Niveau.
Nora SCHLEICH / 13. Juni 2019
Foto: Nora Schleich

WK Andreas Wirth, Ingrid Puschautz-Meidl (IV), Bürgermeister Georg Rosner, LR Daniela Winkler, Labg. Christian Drobits und Sandra Steiner (Bildungsdirektion) (v.r.)

 

Die Lehrlinge werden am Roboter, der übrigens sämtliche Robotersprachen fährt, praxisnah üben und so fit für den Beruf gemacht, denn Roboter übernehmen bereits jetzt viele Aufgaben in der Industrie. „Mit dem Fortschritt mitzuhalten ist wichtig, damit Lehrlinge up to date sind – und die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Arbeitskräfte“, so Landesrätin Daniela Winkler. Die anwesenden Vertreter der Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Bildungsdirektion und der Stadtgemeinde Oberwart, die immer wieder viel in ihre „Schulstadt“ investiert, blasen in dasselbe Horn. „Die Berufsschule Oberwart ist eine der modernsten Berufsschulen Österreichs“, so Direktor Norbert Seldte. Er und sein Lehrerteam können die Lehrlinge der Modullehrberufe Elektrotechnik und Mechatronik in guter Zusammenarbeit mit den Betrieben ziel- und kompetenzorientiert, interdisziplinär und praxisnah ausbilden. Erst kürzlich wurde die Berufsschule Oberwart mit dem MINT Gütesiegel ausgezeichnet, einem von Industriellenvereinigung und Bundesministerin Iris Rauskala vergebenen Gütesiegel, das Schulen auszeichnet, die das Lernen in den Bereichen Naturwissenschaften, Informatik, Technik und Mathematik fördern.

 

http://www.bs-oberwart.at

 


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Berufsschule Oberwart

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