Das Attentat von Oberwart

Vor 25 Jahren erschütterte das Attentat von Oberwart ganz Österreich. Eine Sprengfalle von Franz Fuchs tötete vier Menschen: Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon. Die Ereignisse von damals werden in einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 30. Jänner, um 18.30 Uhr, in der Arbeiterkammer Oberwart, beleuchtet.
Peter SITAR / 18. Jänner 2020
Foto: Peter Sitar

Der 5. Februar 1995 ist als Tag des Terrors in die österreichische Geschichte eingegangen. Zum ersten Mal in der Zweiten Republik waren vier Menschen – Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon – mit Hinweis auf ihre Herkunft und Zugehörigkeit ermordet worden. Die österreichischen Roma, die erst kurz davor als österreichische Volksgruppe anerkannt worden waren, rückten schlagartig ins Licht der Öffentlichkeit. In den Wochen und Monaten nach dem Attentat konnte man den Eindruck gewinnen, das Ereignis habe die Republik, insbesondere Politik und Medien verändert. 25 Jahre später stellt sich die Frage, wie nachhaltig jener Ruck war, der damals durch die Gesellschaft gegangen ist.

Anlässlich des Gedenkens an das Attentat auf Roma in Oberwart vor 25 Jahren veranstalten die Roma Volkshochschule Burgenland und die AK-Bücherei Oberwart am 30. Jänner 2020, um 18.30 Uhr, eine Podiumsdiskussion  in der AK Oberwart, mit den damaligen Journalisten Walter Reiss, Erich Schneller und Peter Sitar, dem Bewohner der Romasiedlung Ludwig Horvath sowie LAbg. Bgm. Georg Rosner (ÖVP, Volksgruppenbeirat der Roma), NR Mag. Christian Drobits (SPÖ) und LAbg. Wolfgang Spitzmüller (Die Grünen).


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