Kreisverkehr soll deutliche Entlastung für Oberwart bringen

Einen echten Hoffnungsschimmer gibt es für die verkehrsgeplagten Anwohner rund um das Oberwarter Krankenhaus. Am 25. Juli erfolgte der Spatenstich für einen neuen Kreisverkehr an der B 63a. Künftig soll von hier die Hauptzufahrt zum Krankenhaus sowie der Baustellenverkehr zum geplanten Spitalsneubau erfolgen.
Peter SITAR / 25. Juli 2019
Foto: LandesmedienService

Wieder wurden in Oberwart die Spaten geschwungen: Bgm. Georg Rosner, LH Hans Peter Doskozil, LR Heinrich Dorner

 

Mit dem Spatenstich durch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Infrastruktur-Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Georg Rosner starten in Oberwart die Arbeiten zur Neuerrichtung eines Kreisverkehrs auf der B63a/Oberwarter Straße. Damit wird – nach dem seit Herbst 2018 laufenden Bau eines neuen Mitarbeiterparkhauses, für das jetzt der Testbetrieb anläuft – die nächste Etappe zu einer nachhaltigen Verkehrslösung für den Neubau des Schwerpunktkrankenhauses Oberwart in Angriff genommen. „Einerseits werden die unmittelbaren Anrainer – vor allem in der Dornburggasse – schon während der Bauarbeiten zum Spital entlastet, andererseits soll die Zufahrt zum neuen Krankenhaus direkt über diesen Kreisverkehr stattfinden“, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Landesrat Heinrich Dorner lobte die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und Anrainern, vor allem in der betroffenen Dornburggasse: „Die Gespräche verliefen konstruktiv. Wir wollen eine gemeinsame Lösung und sind nicht fürs ‚Drüberfahren‘. Danke an alle Beteiligten.“ Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner sagte dazu: „Es ist ein guter Tag für Oberwart. Es wird die vierte Abfahrt von der B63a in Richtung Stadt. Vor allem für die Bewohner der Dornburggasse (rund 2.400 Fahrzeuge pro Tag weniger) und für die Anrainer der Umlegungsstraße (rund 1.600 Fahrzeuge pro Tag weniger) bedeutet dies eine enorme Verkehrsentlastung“.

Mit dem Bau des neuen Kreisverkehrs wird am Montag, 29. Juli, begonnen, die Fertigstellung ist für 29. November geplant. Der Kreisverkehr, der auch das Gelände des Umweltdienstes Burgenland besser erschließt, wird als Baustellenzufahrt beim Neubau des Landeskrankenhauses dienen. Von dort aus soll auch eine neue Landesstraße direkt zum Krankenhaus geführt werden. Der Kreisverkehr auf der B63a, Oberwarter Straße, weist einen Außendurchmesser von 50,0 Meter auf. Die Fahrbahnbreite im Kreis beträgt, 7,0 Meter. Der Kreisverkehr und die jeweiligen Anbindungen der B63a, Zufahrt Messegelände und Zufahrt UDB werden mit einer Betondecke hergestellt. Die Adaptierungsstraßen der Anbindungen B63a und Zufahrt Messegelände werden in Asphaltbauweise durchgeführt. Die Gesamtbaukosten betragen 1.250.000 Euro.

 

http://www.oberwart.gv.at

 

 


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Entlastung für die Anrainer

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